Konkurrenz der Suchmaschinen: 

netzeitung.de«Live Search» lebt kaum noch

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Muss man lange nach suchen: Live Search Screenshot: nz (Screenshot: nz<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Muss man lange nach suchen: Live Search Screenshot: nz
Screenshot: nz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Microsofts Suchmaschine «Live Search» verliert in den USA weiter an Nutzern. Der Abstand zu Google und Yahoo ist riesig geworden und dürfte wegen deren Partnerschaft wohl auch nicht kleiner werden.

Microsoft verliert in den USA nach jüngsten Messungen weiterhin Nutzer seiner Internet-Suche «Live Search» an die Konkurrenz. Im Mai sei der Anteil der Suchanfragen auf den Microsoft-Seiten von 9,1 auf 8,5 Prozent zurückgegangen, teilte der US-Dienstleister Comscore am Donnerstag im US-Bundesstaat Virginia mit.

Die Rivalen Google und Yahoo konnten dagegen mehr Nutzer auf ihre Seite ziehen. Yahoos Anteil stieg leicht von 20,4 Prozent im Vormonat auf 20,6, Google legte um zwei Prozent auf 61,8 Prozent zu und ist damit weiterhin unangefochtener Marktführer.

Microsoft hatte sich zuletzt von einer Übernahme des Portal- und Suchmaschinenbetreibers Yahoo versprochen, sich einen größeren Anteil am Werbekuchen im Geschäft der Internet-Suche zu sichern und zum Spitzenreiter Google aufzuschließen.

Höherer Anzeigenwert
Nach dem Platzen der Übernahmepläne wollen sich Google und Yahoo in einer weitreichenden Werbepartnerschaft zusammentun. Die geplante Partnerschaft hat allerdings bereits Bedenken bei Wettbewerbshütern ausgelöst.

Unerwartete Unterstützung erhielten Google und Yahoo unterdessen am Freitag von Seiten ihrer Werbekunden. Durch die Partnerschaft dürfte der Wert der Anzeigen bei gleichbleibendem Preis erhöht werden, sagte Geoff Atkinson, Marketing-Manager der Online- Handelskette Overstock.com, der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Kritiker der Partnerschaft befürchten gerade, dass das Zusammengehen zulasten der Kunden weniger Wettbewerb im Markt zulässt. (dpa)