Mit Google Earth und Facebook schwimmen gehen: 

netzeitung.de«Pool Crashing Partys»: Surfer mögen's nass

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Swimmingpool in Berlin, gefunden mit Google Earth (Foto: Google Earth/NZ<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Swimmingpool in Berlin, gefunden mit Google Earth
Foto: Google Earth/NZ
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Poolbesitzer, aufgepasst! Ein neuer Trend aus Großbritannien könnte bald nach Deutschland schwappen: Die spontane, übers Internet organisierte Swimmingpool-Party in Nachbars Garten.

Nach britischen Medienberichten nutzen derzeit viele Jugendliche die Satellitenbilder von Google Earth, um sich die Swimmingpools in der Nachbarschaft genauer anzusehen. Anschließend verabreden sie sich über soziale Netzwerke wie Facebook, Myspace oder Bebo zu einem gemeinsamen Besuch des ausgewählten Schwimmbeckens. Das Ganze trägt in britischen Zeitungen den Namen «Pool Crashing Party».

Mittlerweile hat sich sogar die Polizei eingeschaltet. Besonders in den englischen Grafschaften Devon und Cornwall rät sie Poolbesitzern zu erhöhter Wachsamkeit. Immer wieder mal hätten dort Anwohner Jugendliche im Pool vorgefunden, noch häufiger aber nur noch verräterische Spurren wie Bierdosen, Hundehaare oder Erbrochenes, schreibt die Tageszeitung «Daily Mail».

Zuletzt hatten am Montag Unbekannte via Facebook Pool-Tipps an 500 Mitglieder verschickt. 16 junge Leute folgten der Einladung und gingen in zwei Schwimmbecken in Bournemouth baden. Online werden offensichtlich nicht nur die besten Pools heiß gehandelt, sondern auch Tipps für dessen (illegale) Nutzung: Wer baden wolle, solle am besten auch ein Fahrrad mitbringen. Denn dies erleichtere die Flucht ungemein. (nz)