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Günstige Notebooks im Überblick: 

Um die 500 Euro und mit zwei Kernen

16. Jun 2008 15:22
Notebook Amilo Pa 2510 von Fujitsu Siemens
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In Deutschland sind Notebooks begehrter als normale PCs. Längst haben deshalb die Preise nachgegeben – und die technische Ausstattung wird schlechter. Was genau können solche Geräte? Und: Was können sie nicht?

Der starke Euro und ein erbarmungsloser Wettbewerb machen es möglich: Notebooks sind günstig wie nie zuvor. Längst ist die 300-Euro-Grenze unterschritten. Was der Kunde dann bekommt, hat jedoch mit einem modernen PC nicht viel zu tun und taugt allenfalls als Zweitgerät zum Schreiben von E-Mails. Aber für 200 Euro mehr - und das ist immer noch kostengünstig - gibt es tragbare Computer, die das Gros der Anforderungen privater IT-Nutzer erfüllt.

Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Branchenverbands Bitkom aus Berlin erstmals mehr Notebooks als PCs verkauft - ein Zeichen dafür, dass die mobilen Geräte den konventionellen Modellen kaum noch nachstehen. Die schnellsten Prozessoren werden zwar immer erst in PCs eingebaut. Doch durchschnittliche reichen für die meisten Anwendungen ohnehin aus.

Dell: Inspiron 1525

Dabei müssen selbst Sparfüchse auf einen Doppelkern-Prozessor nicht verzichten: Dell zum Beispiel bietet mit dem Inspiron 1525 ein 15,4-Zoll-Notebook an, in dem ein Dual-Core-Prozessor von Intel mit 1,73 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz steckt. Das Gerät kostet 479 Euro.

Teilweise werden in der gleichen Preiskategorie noch Rechner mit Single-Core-Prozessoren angeboten. Vom Kauf dieser Geräte raten Experten allerdings ab: «Dual Core bringt einfach mehr Leistung», erklärt Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin.

Notebook von Dell
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Fujitsu Siemens, Acer, Toshiba

Auch im Amilo Pa 2510 von Fujitsu Siemens steckt Dual-Core-Technologie: ein AMD Turion 64 X2 mit 1,8 GHz. Der Preis beträgt 499 Euro. Im Vergleich zu anderen Modellen im gleichen Segment kommt das Amilo-Notebook mit einer recht großen Festplatte daher: Ihre Kapazität beträgt 250 Gigabyte (GB) - üblich sind 160 GB.

Wlan haben alle Einsteiger-Notebooks an Bord. Außerdem handelt es sich meistens um Rechner im mittelgroßen 15,4-Zoll-Format. Das gilt auch für Acers günstigstes Notebook mit Dual-Core-Chip: Das Extensa 5220-1A1g16 VHP kostet 529 Euro. Toshibas Satellite L300D-11F arbeitet mit einem Doppelkern-Prozessor von AMD und besitzt eine 200 GB große Festplatte. Der Preis beträgt 549 Euro.

One Notebook & EeePC

Die Festplatte des One Notebook A5625 (429 Euro) fasst zwar nur 160 Gigabyte. Dafür hat der Rechner zwei GB Arbeitsspeicher, während die Konkurrenz oft nur mit einem GB aufwartet. Das ist ein klarer Vorteil, denn die meisten Notebooks sind mit Windows Vista Home Premium ausgestattet. «Und Vista ist anspruchsvoll, was die Hardware angeht», sagt Uwe Vieths von der Hamburg erscheinenden Zeitschrift «Computer Bild». Da kann es sinnvoll sein, auf Vista Home Basic ohne Aero-Oberfläche oder sogar auf das ältere Windows XP zu setzen.

Derzeit etabliert sich eine neue Klasse von sehr billigen mobilen Rechnern auf dem Markt. Der EeePC von Asus zum Beispiel kostet 300 Euro. Er hat jedoch nur ein sehr kleines Display und ist auch sonst nicht mit einem «echten» Notebook zu vergleichen. «Das ist ein Nischenprodukt», sagt Peter Knaak. Ein mobiler Rechner sollte zumindest über ein DVD-ROM-Laufwerk verfügen - was beim EeePC nicht der Fall ist. «Man möchte ja vielleicht doch mal unterwegs einen Film einschieben.»

Probleme der Geräte

Uwe Vieths rät Verbrauchern, sich das Notebook vor dem Kauf genau anzusehen: Die sogenannten Glare-Displays seien für das Anschauen von Filmen oder Fotos zwar gut geeignet, aber in heller Umgebung seien die reflektierenden Displays oft nicht zu gebrauchen.

Außerdem empfehle es sich, die Tastatur auszuprobieren. «Am besten schreibt man darauf mal einen kleinen Text», empfiehlt Uwe Vieths. Der Käufer könne so herausfinden, ob ihm das Notebook - ergonomisch gesehen - liegt. Generell nicht geeignet sind die tragbaren Rechner der 500-Euro-Klasse laut Vieths nur für Fans aufwendiger 3D-Spiele. (Sven Appel/dpa)

 
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