Neue Software für digitale Musik:
Endlich wieder Radiosongs mitschneiden
03.06.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Rechtlich handele es sich um eine Privatkopie, so wie beim Kassettenrekorder oder Videorekorder auch, sagt Lindner. Im Gegensatz zu den Podcasts, bei denen der WDR entscheide was angeboten werde, könne der Hörer beim Radio Recorder selbst bestimmen, was er hören wolle. Im Angebot seien rund 90 Prozent der Sendungen, so wie sie im Radio zu hören seien. Verzichtet werde aber zum Beispiel auf Wiederholungen von Sendungen, die in der Nacht laufen.
Mit einem Klick wird die Sendung zur Aufnahme vorgemerkt. Man kann aber auch wie beim Kassettenrekorder im laufenden Programm auf Aufnahme klicken, um eine Sendung sofort auf dem Rechnern zu speichern. Um zu hören, was gerade läuft, wird aber weiter ein anderes Programm wie der Mediaplayer oder der Real Player benötigt. Mithören geht mit dem Radio Recorder nicht. Das kann sich in Zukunft aber noch ändern, denn die Funktionen des Programms würden weiter ausgebaut, sagt Lindner.
Der Radio Recorder des WDR nimmt auch mehrere Sendungen von den verschiedenen Wellen des Senders gleichzeitig auf. Wer eine oder mehrere Sendungen vorgemerkt hat, sollte aber daran denken, den Rechner nicht aus-, sondern nur in den Standby-Modus zu schalten. Denn sonst wird es nichts mit der automatischen Aufnahme.
Alle Sendungen werden im MP3-Format aufgenommen und können per Knopfdruck auf einen tragbaren Player übertragen werden, wobei das für MP3-Player, iPods und Pocket PCs möglich ist. Mit diesen Funktionen ziele der RadioRecorder eher auf jüngere Hörer, die selbst entscheiden wollten, wann und wo sie ihre Sendung hören, sagt Lindner. Das Programm steht auf der Radio-Seite des WDR zum Download bereit. (Klaus Gürtler/AP)

