Computer- und Videospiele:
«Mario Kart Wii»: Mit «Turbopilzen» gedopt
28.05.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Egal, ob mit oder ohne Kinder, der Spaß geht weiter, wenn die Spielsoftware läuft. Man kann diverse Rennen mit vielfältigen Karts oder Motorrädern befahren und die Auswahl der Spielfigur gibt vor, wie man sich auf Strecke bewegt: schnell und wendig oder robust und rowdyhaft. Die Gegner können dabei mit Bananenschalen, Schildkröten, Tintenspritzern etc. behindert werden oder aber sie attackieren einen selbst mit Geschossen und haben Schikanen parat. Oder man dopt sich mit «Turbopilzen», bzw. man wird zur «Kugelwilli»-Rakete.
Wer offline spielt, kann alleine gegen elf von der Konsole ausgewählte Gegner antreten oder gegen drei Mitspieler mit eigenen Controllern plus acht Konsolenfiguren. Es gibt auch Eins-gegen-Eins- oder Zeitrennen. Wer online spielt, klinkt sich in ein Rennen ein, in dem zwölf echte Spieler gegeneinander antreten, oder er sucht sich welche, um einen neuen Wettbewerb zu starten.
Grafisch kommt das Spiel quietschbunt und hyperaktiv daher, die Rennstrecken reichen vom Regenbogen über Spukschloss, Holzachterbahn und Dschungel bis zur Urlaubsinsel. Auch nach den ersten Spielversuchen bleibt das Game interessant, weil immer wieder neue Extras zugeschaltet werden.
Und so brettert man immer wieder gut gelaunt - Dumdideldum - über die Parcours und manchmal auch mit großem Holterdipolter von ihnen runter. Dann lachen die Kinder und zeigen in der nächsten Runde, dass sie es längst besser können. «Mario Kart Wii» ist ein Familienspiel, an dem aber auch der Spaß haben kann, der keine Familie hat.
Mario Kart Wii - Nintendo, April 2008, um die 50 Euro - wurde von uns auf der Wii gespielt. Das Spiel ist auch für die tragbare Konsole DS erhältlich.

