Eine andere Lösung bieten sogenannte Kombi-Geräte. Das sind Tintenstrahldrucker, Scanner und Kopierer in einem. Die Multifunktionsgeräte seien meist günstiger als der Kauf vergleichbarer Einzelgeräte und lohnten sich vor allem für Nutzer mit wenig Platz und normalem Druckaufkommen. «Ein Problem ergibt sich, wenn eine Funktion ausfällt. Die verbleibenden Funktionen lassen sich in der Regel dann ebenfalls nicht mehr nutzen», sagt Henning Withöft. Beim Vergleich der Betriebskosten sollte auch auf den Stromverbrauch geachtet werden. Hier unterscheiden sich Tintenstrahl- und Laserdrucker laut Stiftung Warentest deutlich. Einem Test der von der Stiftung in Berlin herausgegebenen Zeitschrift «test» (Ausgabe 4/2008) zufolge benötigen Tintenstrahldrucker sowohl im Betrieb als auch im Standby-Modus weniger Strom als Laserdrucker. Verglichen wurden sieben Tintenstrahl-, fünf Schwarzweiß-Laser- und vier Farblaserdrucker im Hinblick auf Druckeigenschaften, Kosten, Umweltverträglichkeit, Vielseitigkeit und Handhabung.
Je mehr Funktionen der Drucker bietet, desto wichtiger ist die Bedienung. «Hinsichtlich der Bedienkonzepte gibt es im mittleren Preissegment keine wesentlichen Mängel», sagt Henning Withöft. Wichtig sei hier vor allem, den Drucker bei der ersten Inbetriebnahme nach Vorschrift anzuschließen.
«Die Bedienung der Basisfunktionen sollte ohne die Lektüre dicker Handbücher intuitiv möglich sein und der Drucker in wenigen Schritten in Betrieb genommen werden können», sagt Jaroslav Smycek von der Verbrauchzentrale Niedersachsen in Hannover. Dies sei vor allem bei Kombi-Geräten wichtig. «Viele Nutzer lassen sich von den dicken Handbüchern oder den Bedienungsanleitungen auf CD-ROM abschrecken. Sie landen häufig als erstes in der Ecke.» (Daniel Mollitor/dpa)