13. Mai 2008 09:11
Pass- und Telefonnummern, Adressen und mehr: Sechs Millionen Chilenen staunten nicht schlecht, als sie ihre Daten im Netz wiederfanden. Der Datendieb beteuert, er habe nur über schlechten Schutz aufklären wollen.
Dazu gehörten Passnummern, Adressen und Telefonnummern. Der Hacker sagte, Ziel seiner Aktion sei es, deutlich zu machen, wie schlecht Daten in dem lateinamerikanischen Land geschützt seien, wie nationale Medien am Montag berichteten. Die chilenische Tageszeitung «El Mercurio» meldete, dass die Daten von den Computern des Ministeriums für Bildung, der Armee sowie der Wahlkommission stammen.Die Informationen wurden vorübergehend in einem Blog veröffentlicht, das sich mit Technologie-Themen befasst. Der Betreiber informierte die Polizei und nahm die Daten aus dem Netz. Auch auf anderen Webseiten tauchten die Daten vorübergehend auf. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein. (dpa)