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Mobilfunk und mobiles Internet: 

Apple weicht vom exklusiven iPhone-Vertrieb ab

06. Mai 2008 11:52
Macht mal wieder auf sich aufmerksam: das iPhone
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In einigen Ländern wird das iPhone demnächst auch von Vodafone vertrieben, in Italien sollen sogar zwei Mobilfunkanbieter zum Zug kommen. Die bisherigen Vertragspartner geben sich unbeeindruckt.

Der Technikkonzern Apple weicht von seinem exklusiven Vertriebsmodell für das iPhone-Handy ab und lässt künftig neue Partner zum Zug kommen. In Italien werden sowohl Vodafone als auch Telecom Italia das Mobiltelefon vertreiben, wie die Unternehmen am Dienstag in Rom und London mitteilten.

In Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Vereinigten Staaten kooperiert Apple hingegen nur mit einem Telekomunternehmen, um das iPhone in die Ladenregale zu bringen. Im Gegenzug für die exklusiven Vertriebsrechte haben die Partner T-Mobile, AT&T Wirelsess, France Telecom und O2 dem US-Konzern eine Umsatzbeteiligung zugesagt.

Dem Vernehmen nach bleiben die bestehenden Verträge von der Vereinbarung mit Vodafone und Telecom Italia vorerst unbeeinflusst. Apple denke allerdings darüber nach, das Vertriebsmodell auch in anderen Ländern zu ändern, hieß es im Umfeld der Unternehmen. Bei Apple war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Vodafone in zehn Ländern

Ein Sprecher von T-Mobile sagte: «Wir haben eine langjährige Vertragsbindung mit Apple.» Der weltgrößte Mobilfunkkonzern Vodafone kommt beim iPhone neben Italien auch in neun weiteren Ländern zum Zuge. Im Laufe des Jahres werde das Gerät unter anderem in den Ländern Indien, Tschechien, Portugal, der Türkei und Australien von Vodafone verkauft, hieß es.

Details zum genauen Termin der Markteinführung und den Preisen für Geräte oder Mobilfunkverträge wurden nicht bekanntgegeben. Auch ob Vodafone Verträge für das populäre Handy gleich in der von Apple für dieses Jahr angekündigten UMTS-Variante anbieten wird, blieb zunächst unklar.

Statt mit UMTS, dem Mobilfunkstandard der dritten Handy-Generation, wird das iPhone bisher mit der Funkverbindung GSM/Edge ausgeliefert. Mit UMTS würden sich die Datenübertragungsraten deutlich erhöhen.(nz/dpa)


 
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