06. Mrz 2008 15:30
Die Zahl der an Hautkrebs erkrankten Patienten verdoppelt sich derzeit fast alle zehn Jahre. Bei rechtzeitiger Diagnose ist eine Heilung aber in den meisten Fällen möglich. Ab Juli gibt es eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung.
Ein großes Risiko für Hautkrebs bringt übermäßige UV-Bestrahlung. «Sonne ist etwas Schönes, wir brauchen die Sonne, aber wir sollten vorsichtig sein», sagte die Sprecherin der Deutschen Krebshilfe, Eva Kalbheim. Deshalb werbe die Krebshilfe dafür, sich vor zu starker Sonnenbestrahlung zu schützen. Besonders Kinder und junge Menschen seien gefährdet. Künftig werden daher Kinderärzte eine UV-Beratung in die Vorsorge-Untersuchungen mit aufnehmen. Der Biophysiker Rüdiger Greinert warnte vor den Gefahren, die sich Benutzer von Solarien aussetzen. Wer sich schon vor dem 35. Lebensjahr regelmäßig auf eine Sonnenbank lege, habe ein um 75 Prozent erhöhtes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Die geplante Beschränkung der maximalen Bestrahlungsstärke auf 0,3 Watt pro Quadratmeter entspreche immer noch der höchsten natürlichen Sonnenstrahlung am Äquator bei wolkenlosem Himmel zur Mittagszeit. (dpa)