Nach Korrektur dieses Versäumnisses relativierten sich die Summen. Aus 1,61 Milliarden Euro Zusatzlast für Baden-Württemberg würden rund 950 Millionen Euro. Bayern wäre statt mit 1,04 Milliarden nur noch mit 500 Millionen Euro belastet und die Nachteile für Hessen schrumpften von 700 auf 97 Millionen Euro, rechnete der Fachmann vor.Das Gutachten, das die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Auftrag gegeben hatte, hatte eine neuerliche Diskussion um die Gesundheitsreform ausgelöst. Danach sind vor allem Bayern, Baden-Württemberg und Hessen die Verlierer des für 2009 geplanten Gesundheitsfonds.