Forscher: Newton und Einstein litten an Autismus
Der Mathematiker Newton etwa habe kaum gesprochen und sei sehr kühl zu seinen wenigen Freunden gewesen, sagte Baron-Cohen der Zeitung. Über seine Arbeit habe er alles, auch das Essen vergessen. Auch habe es ihn nicht gestört, wenn zu seinen Vorlesungen keine Studenten gekommen seien, er habe auch vor komplett leeren Sälen doziert.
Auch der Nobelpreisträger Einstein sei ein Außenseiter gewesen. Bis zum Alter von sieben Jahren habe er zwanghaft immer wieder die gleichen Sätze wiederholt, so Baron-Cohen.
Baron-Cohens Meinung steht allerdings absolut im Gegensatz zu der praktisch aller Einstein-Biografen. Diese stellen den Physiker durchweg als «zwar» hochintelligenten, aber eben auch sehr geselligen, vielseitig interessierten Menschen dar.
Baron-Cohen räumte ein, dass es nicht möglich sei, eine definitive Diagnose für Verstorbene zu stellen. (nz)

