myNZ - LoginProbeabo  |  Guided Tour  |  Login  
E-Mail an die Redaktion Gen & Mensch

Zur Titelseite
GEN UND MENSCH


 Titelseite
 Deutschland
 Ausland
 Wirtschaft
 Arbeit & Beruf
 Sport
 Entertainment
 Medien
 Wissenschaft
 Internet


 NZ-Services
 · Executive Jobs
 · Podcast
 · RSS-Feed
 · Vorlagen/    Downloads
 · News per SMS
 · Leser Top 10
 · 24 Stunden
 · Stellenmarkt
 · Suche
 · Archiv
 weitere Services


 Verlagsbeilagen
 · Elitepartner
 » Verlagsbeilagen 


 Über uns
 Bilderschau
 NZ-Audio
 Stellenangebote
 Leserbriefe
 Mediadaten


Falsche Chromosomen-Zahl in Nervenzellen
17. Dez 2002 10:33

Mit Fluoreszenz-Farbstoffen markierte Chromosomen.
Foto: Yale University
Eigentlich ist ein exakter Chromosomensatz nötig, damit eine Zelle funktioniert. Bei Hirnzellen fanden Wissenschaftler jetzt überraschende Abweichungen von dieser Regel.

Hirnzellen, zumindest bei Mäusen, enthalten oft nicht den normalen Chromosomensatz. Etwa ein Drittel der sich teilenden Zellen in einem bestimmten Teil der Hirnrinde hat ein Chromosom zu viel oder eines zu wenig. Immer noch 15 Prozent der ausgewachsenen Nervenzellen scheinen eine solche Anomalität zu zeigen.

«Unfassbare» Ergebnisse

Mehr in der Netzeitung:
Diese neuen Ergebnisse haben Mike McConnell und seine Kollegen von der University of California in San Diego jetzt auf einem Kongress der American Society for Cell Biology vorgestellt. Sie nehmen an, dass Ähnliches auch für das menschliche Gehirn gilt. Teamleiter Dhruv Kaushal sagte, er habe die Ergebnisse «nicht fassen» können. Er wolle jetzt wissen, «was das für das Gehirn bedeutet.»

Biologen gehen eigentlich davon aus, dass eine Zelle, um normal zu funktionieren, keine Chromosomen gewinnen oder verlieren darf. Das Down-Syndrom etwa wird durch ein zusätzliches Chromosom 21 (Trisomie 21) ausgelöst.
Stichwort:
Bei einer Trisomie des Chromosoms 17 sind die meisten Föten gar nicht lebensfähig.

Zellen, denen ein Chromosom fehlt, könnten außerdem Tumoren bilden, weil bei ihnen wichtige Regulationsmechanismen der Zellteilung wahrscheinlich nicht exakt funktionieren würden. Ein extra Chromosom 21 in vielen Zellen könnte, so nehmen zumindest einige Hirnforscher an, zu frühem geistigen Verfall und Alzheimer-ähnlichen Symptomen führen.

Such nach einer Funktion

Mehr im Internet:
Trotzdem glaubt McConnell, dass das Mehr oder Weniger an Chromosomen in Nervenzellen eine Funktion haben muss. Er untersuchte auch Zellen des blutbildenden Systems und fand dort keine Anomalien in der Chromosomenzahl. Deshalb scheine das Phänomen im Gehirn «kein Fehler zu sein.»

Was der «Zweck» sein könnte, darüber sind die Wissenschaftler allerdings noch vollkommen unschlüssig. Möglich wäre allerdings auch, dass im Gehirn nicht dieselbe Möglichkeit besteht, unnormale Zellen auszusortieren, wie in anderen Geweben des Körpers. (nz)


Drucken
Artikel versenden

NZ-Suche
 

zum Seitenanfang


Titelseite | Deutschland | Ausland | Wirtschaft | Vermischtes | Sport | Entertainment | Internet
Feuilleton |  Wissenschaft | Auto & Technik | Arbeit & Beruf | Medien | Wetter | Reise | Spezial | Suche
Podcast | RSS-Feed | NZ-Mobil | Die letzten 24h | Desktop-Schlagzeilen | Newsletter
Leserbriefe | Leser Top 10 | Über uns
 

Chefredakteure: Michael Angele und Matthias Ehlert  |  Impressum  |  Mitarbeiter  |  Kontakt  |  Mediadaten  |  Audio-News
 
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2007 NZ Netzeitung GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.