myNZ - LoginProbeabo  |  Guided Tour  |  Login  
E-Mail an die Redaktion Gen & Mensch

Zur Titelseite
GEN UND MENSCH


 Titelseite
 Deutschland
 Ausland
 Wirtschaft
 Arbeit & Beruf
 Sport
 Entertainment
 Medien
 Wissenschaft
 Internet


 NZ-Services
 · Executive Jobs
 · Podcast
 · RSS-Feed
 · Vorlagen/    Downloads
 · News per SMS
 · Leser Top 10
 · 24 Stunden
 · Stellenmarkt
 · Suche
 · Archiv
 weitere Services


 Verlagsbeilagen
 · Elitepartner
 » Verlagsbeilagen 


 Über uns
 Bilderschau
 NZ-Audio
 Stellenangebote
 Leserbriefe
 Mediadaten


Viel Kaffee schützt vor Altersdiabetes
11. Nov 2002 09:34

Viel Kaffee zu trinken ist offenbar nicht nur schädlich.
Foto: ddp
Übermäßiger Kaffeegenuss gilt als schädlich, vor allem Herz und Kreislauf werden angegriffen. Exzessive Kaffeetrinker reduzieren jedoch ihr Risiko, zuckerkrank zu werden, legt jetzt eine niederländische Studie nahe.

Mit mehr als sieben Tassen Kaffee am Tag halbiert man sein Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Die Halbierung gilt im Vergleich zu Personen, die weniger als zwei Tassen Kaffee trinken, berichten niederländiche Forscher im Fachmagazin «The Lancet».

Erste Langzeitstudien zum Kaffeeeffekt

Mehr in der Netzeitung:
Rob van Dam vom Institut für Gesundheit und Umwelt in Bilthoven der Vrije Universiteit Amsterdam stützt seine Aussage auf eine siebenjährige Studie, an der 17.111 Niederländer zwischen 30 und 60 Jahren teilnahmen. Wegen möglicher Nebenwirkungen sei es aber verfrüht, aufgrund dieser Studie den Kaffeekonsum zu steigern, warnt van Dam.

Diabetes vom Typ 2, der so genannte Altersdiabetes, entsteht durch eine nachlassende Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin oder durch eine verringerte Insulinproduktion. Dadurch kann der Blutzuckerspiegel nicht mehr richtig reguliert werden. Frühere Untersuchungen hatten vermuten lassen, dass Kaffeegenuss die Sensibilität gegenüber Insulin senkt und damit eigentlich diabetesfördernd sein müsste.

«In früheren Studien wurde der Einfluss des Koffeins nur über wenige Stunden beobachtet», kommentiert van Dam, «es lagen bisher noch keine Langzeitstudien vor.» Möglicherweise erhöhen andere Inhaltsstoffe im Kaffee wie Magnesium, Kalium oder Chlorverbindungen die Sensibilität gegenüber dem Insulin. Van Dam und sein Team planen jetzt, eine Langzeitstudie mit entkoffiniertem Kaffee durchzuführen.

Gesünder trotz mangelnder Bewegung

Mehr im Internet:
Eine weitere Überraschung war für die Forscher, dass gerade in der Gruppe der Vieltrinker Risikofaktoren wie mangelnde Bewegung erhöht auftraten. Sie wirkten sich aber offenbar nicht auf das Diabetes-Risiko aus. In der Berechnung wurden auch Faktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und Übergewicht berücksichtigt. (nz/jkm)


Drucken
Artikel versenden

NZ-Suche
 

zum Seitenanfang


Titelseite | Deutschland | Ausland | Wirtschaft | Vermischtes | Sport | Entertainment | Internet
Feuilleton |  Wissenschaft | Auto & Technik | Arbeit & Beruf | Medien | Wetter | Reise | Spezial | Suche
Podcast | RSS-Feed | NZ-Mobil | Die letzten 24h | Desktop-Schlagzeilen | Newsletter
Leserbriefe | Leser Top 10 | Über uns
 

Chefredakteure: Michael Angele und Matthias Ehlert  |  Impressum  |  Mitarbeiter  |  Kontakt  |  Mediadaten  |  Audio-News
 
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2007 NZ Netzeitung GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.