netzeitung.deStichwort: Brownsche Bewegung

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Robert Brown, 1773 - 1858 (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Robert Brown, 1773 - 1858
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

In der Natur ist nichts wirklich bewegungslos. Selbst Moleküle sind ständig in Bewegung. Entdeckt hat dieses Phänomen ein englischer Botaniker schon 1824.

Robert Brown (1773 – 1858) beobachtete im Jahr 1824, dass sich Pollenkörner in einer Flüssigkeit ständig ein bisschen bewegen – auch ohne den geringsten Impuls von außen. Erst Jahrzehnte nach Browns Tod fanden Physiker, allen voran James Clerk Maxwell eine Erklärung für dieses Phänomen, das inzwischen Brownsche Molekularbewegung genannt wurde.

Was sich bewegt, sind Moleküle. Browns Pollenkörner wurden also von Wassermolekülen «angestoßen». Je höher die Umgebungstemperatur, desto stärker die Eigenbewegung der Teilchen. Die umgebende wärme liefert demnach den Energie-Input für die Molekularbewegung. Erst am absoluten Nullpunkt von minus 273 Grad kommt sie praktisch zum Erliegen.


Für das Web ediert von Richard Friebe