Paul Klee gastiert ab 31.Oktober in der Neuen Nationalgalerie Berlin, die meditativen Farbräume von Mark Rothko sind ab Mitte Mai in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt. Die Stuttgarter Staatsgalerie zeigt von Ende Februar an zunächst die Ikonen der Pop- Art, bevor sich ab 27.September dort die Türen zu einer großen Matisse-Ausstellung öffnen. Eine umfangreiche Kandinsky-Ausstellung, die noch nach Paris und New York weitergeht, startet am 25.Oktober im Lenbachhaus in München. Die Stadt Köln präsentiert ihren malenden Ehrenbürger Gerhard Richter mit Abstraktionen der vergangenen zwei Jahrzehnte (Museum Ludwig/ab 17.Oktober) und gibt einen Einblick in die Mal-Trickkiste der Impressionisten (Wallraf-Richartz-Museum/ab 29.Februar. Ins nahe Wuppertaler Von der Heydt-Museum lockt im Oktober eine Schau mit den morbiden Bildern des Belgiers James Ensor. Düsseldorfs museum kunst palast wirft unter dem mythologischen Titel «Diana und Aktaion» einen Blick auf die Nacktheit in der Kunst. Die «Orte der Sehnsucht» bedeutender Maler wie Dürer, Klee oder Gauguin beschreibt das Landesmuseum Münster mit einer Dokumentation wichtiger Künstlerreisen.
Freunde der zeitgenössischen Kunst können sich ebenfalls in der Schirn oder der Londoner Tate jüngste Werke von Peter Doig, im Bonner Kunstmuseum 100 Arbeiten der Künstlerzwillinge Gert und Uwe Tobias als wahre «Shooting-Stars» der Kunstszene ansehen.
In ferne Welten entführt das Römer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim mit einer Südsee-Ausstellung und das Römisch Germanische Museum Köln mit einer Ägypten-Schau über «Echnaton und Amarna». Tief in die europäische Kulturgeschichte taucht der Palazzo Grassi in Venedig ab: Hier geht es bei einer Großausstellung mit fast 1700 historischen Objekten um «Rom und die Barbaren». Erzählt wird ab 20. Juli die Geschichte der «unzivilisierten» Völker Europas, die nach der römischen Antike dennoch den Kontinent nachhaltig kulturell und politisch geprägt haben. (dpa)