Damit das weibliche Auge sich auch an schönen Bildern freut, ist das Buch reich illustriert. Neben eingängigen Grafiken fallen dabei besonders aussagekräftige Symbolfotos auf - etwa ein Selbstporträt mit einem Fingerring vor dem Gesicht, der eine offene Blende darstellt und zugleich deren Auswirkungen auf die Tiefenschärfe anzeigt. Gegenüberstellungen von «richtigen» und «falschen» Bildern machen auf Anhieb sichtbar, auf was beim Fotografieren zu achten ist - und zeigen auch dem männlichen Leser, wo er etwas vom weiblichen Blick lernen kann. (Peter Zschunke/AP)Almut Adler: Das weibliche Auge. Anders sehen, anders fotografieren. Verlag Addison-Wesley, München 2007. 224 S., 29,95 Euro