Um eine Auflösung zu vermeiden, gründete er das Ensemble 1993 unter dem Namen Deutsches Filmorchester Babelsberg neu. In den vergangenen Jahren waren die vielbeschäftigten Musiker im einstigen DDR-Funkhaus in der Berliner Nalepastraße untergebracht – den Traum von einer Rückkehr nach Babelsberg gaben sie aber nie auf. Der Umzug wurde dank einer Finanzspritze über 1,5 Millionen Euro von Bund und EU möglich. Das Geld fließt vor allem in die Installation der Technik für die rund 65 Musiker.Während in dem Potsdamer Studio noch kräftig gewerkelt wird, kann das Orchester nicht über mangelnde Aufträge klagen: Die Vertonung des TV-Films um den Untergang des Flüchtlingsschiffes «Wilhelm Gustloff» im Januar 1945, eine Fernseh-Gala mit Tenor José Carreras und Auftritte in der Komischen Oper Berlin stehen bis Weihnachten auf dem Programm. Die offizielle «Umzugsfeier» soll im Februar 2008 während der Berlinale stattfinden. (dpa)