25. Okt 2007 16:29
Das von JK Rowling erschaffene Universum des Harry Potter wird auch nach dem letzten Band nicht in Vergessenheit geraten, sagt ein Experte. Es werde noch lange Fanclubs geben - auch wenn der Hype abflaue.
«Für Jugendliche ist Harry Potter eine Orientierungsmöglichkeit», erläuterte Schäfer. «Er hat all die Probleme, die Jugendliche auch haben.» Der Zauberlehrling müsse sich an seine Schule gewöhnen, Freunde finden und er erlebe seine erste Liebe. Während sich viele Jugendliche vor allem stark mit Harry Potter identifizierten, mache für Erwachsene vor allem der Unterhaltungswert die Saga interessant. Ausgelebt werde die Begeisterung für den jungen Magier sehr unterschiedlich. «Viele lesen nur die Bücher und sehen sich vielleicht den Film an», sagte der Soziologe. «Andere müssen die neuen Bücher unbedingt sofort haben und gehen bei der Filmpremiere verkleidet ins Kino.»