Mehrere Comeback-Versuche misslangen, so dass sich der Opernstar Ende der 80er Jahre als Sänger von den Bühnen der Welt verabschiedete. Er trat aber noch als Regisseur hervor, so 1988 in Taormina mit der «Cavalleria Rusticana» und 1989 beim Tourneetheater «Stagione d'Opera Italiana» mit Puccinis «La Boheme». Di Stefano war 2004 in seinem Haus an der kenianischen Küste südlich von Mombasa überfallen worden. Die Täter verletzten ihn so schwer, dass er später ins Koma fiel. Auf Wunsch seiner Frau wurde er mit einem Ambulanzflug nach Italien geflogen und in der Mailänder San-Raffaele-Klinik behandelt.
«Seither hat er immer viele Krankheiten gehabt und konnte fast nichts mehr alleine machen», sagte seine Frau. Die Beisetzung findet am kommenden Mittwoch in dem Örtchen Santa Maria Hoé statt, wo Di Stefano seine letzten Lebensjahre verbracht hat. (dpa)