netzeitung.deMagazin «Tempo» feiert sich mit Shopping

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Lupe Magazin «Tempo» feiert sich mit Shopping

Mit einer einmaligen Aktion erfindet sich das Magazin «Tempo» noch einmal selbst. Dazu wird ein Laden auf Zeit eröffnet, der bunt bedruckte Gegenstände als Sonderedition präsentiert.

Läden auf Zeit sind das neueste Ding in Deutschlands Metropolen. Klar, dass auch die legendäre Lifestyle-Zeitschrift «Tempo» zu den Trendsettern gehören will. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Zeitschrift eröffnet am 15. November in der Berliner Chausseestraße der «Tempo Shop». Bis zum 10. Januar werden dort junge Designer und etablierte Marken ihre Produkte vorstellen. Das Ladengeschäft in der Chausseestraße 123 unmittelbar neben dem Brecht-Haus war hatte zuvor bereits die Modemarke Comme de Garcons für einen Guerilla Store genutzt.
Buntes Sammelsurium
Demnächst gibt es dort aber keine Mode mehr, sondern so genannten Sondereditionen, die mit dem «Tempo»-Männchen oder legendären Zitaten aus zehn Jahren «Tempo» bedruckt sind. Darunter sind laut der Pressemitteilung Schuhe von Adidas, Unterwäsche des Labels Björn Borg, eine Sonder-Edition «Sigg»-Flaschen sowie 24-Carat-Gold-Dust-Make-up von Jane Iredale. Die Verkaufspreise der rund 20 Jubiläumsprodukte reichen von zwei bis 600 Euro.
Die «Tempo»-Philosophie?
Den Ladenraum entwarf die Berliner Architektin Susanne Raupach (u.a. verantwortlich für den Laden der Modemarke «Elternhaus» im Dover Street Market, London). Sie macht die Wände zur Kunstinstallation, auf der die besten Sprüche aus zehn Jahren «Tempo» zu lesen sind. Dazu dienen tausende gestapelter Zeitschriften als Regale.

«Der Tempo Shop wird zum Raum, in dem die Marke Tempo erlebbar, begreifbar und sinnlich erfahrbar wird. Die Produkte erwecken die Tempo-Philosophie zum Leben», so der frühere und jetzige Chefredakteur Markus Peichl. Die erste «Tempo»-Ausgabe erschien 1986, 1996 die letzte.

Am 24. November gibt es zum 20-jährigen Jubiläum eine neue «Tempo». Darin schreiben unter anderem Benjamin von Stuckrad-Barre, Maxim Biller, Georg Diez, Moritz von Urslar und Adriano Sack. (nz)