Modemacher Karl Lagerfeld geht eine ungewöhnliche Partnerschaft ein: Er verkaufte seine Marken an den US-Designer Tommy Hilfiger. Ihr gemeinsames Ziel: Wachstum.
Der eine verkauft seine sportive Alltagsmode auch mal in US-Einkaufszentren, der andere hat sich in «Old Europe» als Designer von Chanel und Fendi einen Namen gemacht. In einer der ungewöhnlichsten Partnerschaften der Modebranche gehen Tommy Hilfiger und Karl Lagerfeld nun ein gemeinsames Projekt an: Die von Lagerfeld kreierten Marken (unter anderem Lagerfeld und Lagerfeld Galleries) sollen weltweit vermarktet werden.
Dafür verkaufte der gebürtige Deutsche seine Rechte an seinen Marken an Hilfiger, bleibt ihnen aber gleichzeitig als Designer und Kreativ-Direktor erhalten - allerdings auf Basis eines Angestelltenvertrages. Den Abschluss ihres Geschäfts, das noch endgültig vertraglich fixiert werden muss, feierten beide am Dienstag mit einer Party in New York. Gerade erst hatte Lagerfeld mit seiner Kollektion für H&M der Haute Couture für kurze Zeit erfolgreich den Rücken gekehrt. (nz)