Berührungsängste mit den vor allem bei Jugendlichen beliebten H&M-Billigklamotten hat der Chanel-Stardesigner nicht. «Es mixen doch sowieso längst alle», sagte er. Chanel gehe problemlos mit H&M. «Das Drama liegt doch in der Mitte, die Mittelmaß bedeutet», so Lagerfeld.Seine Alltagskollektion sei ein «Statement gegen das alte Wort 'exklusiv' , das die Mode zur Branche der Snobisten gemacht hat», fügte er hinzu. Ein Ende des Geschäfts mit hochpreisigen Nobelmarken sieht er aber trotz seines Ausflugs in die Welt der Alltagskleidung nicht. «Chanel, für die ich arbeite, verliert mit Haute Couture keinen Cent», so der Designer. (nz)