15.05.2009
Herausgeber: netzeitung.de
Attraktive First Lady: Michelle Obama
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Ob es allen Amerikanern gefallen wird, dass ihre First Lady als «heiß» bezeichnet wird, darf bezweifelt werden. Doch ist Michelle Obama in der Attraktivitäts-Liste einer Zeitschrift in guter Gesellschaft.
Amerikas First Lady Michelle Obama ist vom britischen Magazin «Maxim» in die Liste der «100 attraktivsten Frauen der Welt» aufgenommen worden - Neben all den Stars und Sternchen ist Platz 93 schon was wert.
Sie sei das «Konjunkturpaket, das Amerika wirklich braucht», hieß es zur Begründung. Abgebildet wurde Frau Obama allerdings mit einem züchtigen Kleid, das sei bei ihrem offiziellen Porträt vom Weißen Haus trägt. Präsident Obama habe zwar auf vielen Fronten zu kämpfen, dafür könne er abends nach getaner Arbeit zu der «heißesten First Lady in der Geschichte der Vereinigten Staaten» heim kommen, so das Magazin.
Bei so viel Lob für Michelle Obama fragt sich der geneigte Leser natürlich, wer es denn auf die Plätze 92 bis 1 geschafft hat. Hier eine Kostprobe: Perfektionistin Heidi Klum landete «nur» auf dem 62. Platz. Sängerin Kate Perry ist auf den 15. Platz gewählt worden, kurz hinter ihrer Kollegin Christina Aguilera. Schauspielerin Jessica Alba erreicht Rang 13. Leighton Meester (Hauptdarstellerin aus «Gossip Girl») präsentiert sich gerne sexy - und erntet dafür Rang 12. Das schwedische Model Malin Akerman ist in diesem Jahr auf dem 4. Platz.
Nicht nur ihr Freund Leonardo DiCaprio findet sie zum Anbeißen: Das israelisches Model Bar Rafaeli ist auf Rang 3 gewählt worden. Transformers«-Schauspielerin Megan Fox ist auf der Liste der begehrenswertesten Frauen der Welt auf Platz zwei gelandet. Auf Platz eins hat es die «Dr. House»-Schauspielerin Olivia Wilde geschafft. Wilde sagt über sich selbst, dass es besonders sei, dass man sie sogar sexy findet, obwohl sie im Fernsehen regelmäßig in einem Laborkittel zu sehen ist.
»Maxim« hat in den USA eine Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren. Vermutlich werden in der Redaktion demnächst Protestbriefe eingehen, weil manche Amerikaner es gar nicht schätzen, wenn ihre First Lady als «heiß» bezeichnet wird. Zumindest gab es einen kleinen Aufschrei, als das Magazin «Washingtoner» kürzlich Präsident Barack Obama mit bloßem Oberkörper auf dem Titelbild zeigte und ihn als «heißen Nachbarn» beschrieb. (dpa/nz)