Spannende Zusammenarbeit mit H&M: Comme des Garçons von der Stange10. Okt 2008 15:00  |  Comme des Garçons punktet für H&M | Foto: © H&M / Andreas Sjödin |
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Rei Kawakubo, kreativer Kopf hinter Comme des Garçons, hat eine Kollektion für H&M entworfen. Warum scheinbar Unvereinbares doch prima zusammen passt, erklärte die Grande Dame der Avantgarde selbst.
Comme des Garçons-Designerin Rei Kawakubo wird von Avantgarde-Anhängern ähnlich verehrt wie ihr japanischer Landsmann und Kollege Yohji Yamamoto. Um so weniger konnten ihre Fans sich im Vorfeld vorstellen, wie die Zusammenarbeit mit der eher Mainstream lastigen Modekette H&M aussehen würde. Doch Kawakubo hat alle Zweifler in ihre Schranken gewiesen. Auf «Vogue.com» sind einige Modelle ihrer Kollektion für das schwedische Unternehmen exklusiv zu betrachten, und siehe da, der Mix aus Hosen im Charlie Chaplin-Stil, Polkadots, Gothic und XXL-Silhouetten ist überaus gelungen.
«Das Ergebnis ist oft besser als die Summe der Elemente»
Neu ist die Kooperation mit einem anderen Label für Kawakubo nicht. Die Japanerin hat schon für Firmen wie Speedo, Lacoste oder Fred Perry entworfen und designt aktuell Taschen für das Modehaus Louis Vuitton. «Wenn derart unterschiedlicher Background, Stile und Ideen zusammentreffen, ist das Ergebnis oft besser als die Summe seiner Elemente», weiß Kawakubo, die «immer wieder alles neu erfinden» will.
Die Zusammenarbeit mit H&M stimmte übrigens beide Seiten zufrieden. «Es ist erstaunlich, wie viel wir voneinander lernen konnten», freut sich auch H&M-Kreativchefin Margarete van den Bosch laut «Vogue.com». Die Gastkollektion von Comme des Garçons, die Damen-, Herrenmode, Accessoires und einen Unisex-Duft umfasst, ist ab dem 13. November in ausgewählten Filialen erhältlich. Zeitgleich wird in Tokio Japans zweiter H&M-Shop eröffnet. (nz)
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