23. Apr 2008 12:26
Auf unschöne Weise habe ihre Plattenfirma sich von ihr getrennt, sagt Lisa Bund im Interview mit einer Jugendzeitschrift. Die frühere «DSDS»-Kandidatin hat aber bereits Pläne, wie sie mit dem Musikgeschäft abrechnen will.
Das Label habe von Anfang an die Strategie verfolgt, sie klein zu halten, vermutet Bund. «Als meine zweite Single 'All That I Am' veröffentlicht wurde, gab es sie in der ersten Woche in den meisten Läden gar nicht zu kaufen. Und auf den Internetportalen hat es zwei Wochen gedauert, bis man sie runterladen konnte», so die «DSDS»-Drittplatzierte gegenüber der Jugendzeitschrift. Bei einem großen Label passiere so etwas sonst nicht einfach. Die Plattenfirma habe sie wohl nur unter Vertrag genommen, um mich für andere Labels zu sperren und zu verhindern, dass sie zur Konkurrenz für «DSDS»-Sieger Mark Medlock werde, mutmaßt die Sängerin.Für Medlock empfindet Bund übrigens Mitleid. Der werde ebenso wie sie selbst fallen gelassen, sobald sein Nachfolger feststehe, prophezeit Bund: «Er wird das nicht verkraften, so sensibel, wie er ist.»
In die Zukunft blickt sie trotzdem zuversichtlich. Neben ihrer wöchentlichen Hitparaden-Show beim Radiosender RPR1 plant sie, ein Buch zu schreiben: «Meine Abrechnung mit dem Musikgeschäft! Ich möchte den Leuten erzählen, wie hart und eiskalt es hinter den Kulissen wirklich zugeht.» Doch sie werde auch von den positiven Seiten des Business' berichten, dazu gehöre auch ihre Teilnahme bei «DSDS». (nz)
Lisa Bund - «All That I Am»: