Nach Schlägerei: 

netzeitung.deStrafantrag gegen Max Buskohl

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Max Buskohl (Foto: PR<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Max Buskohl
Foto: PR
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Schlägerei mit einem Abiturienten hat für den schwer an der Hand verletzten Sänger Max Buskohl ein Nachspiel. Der 18-jährige Schüler sieht sich selbst als Opfer und fordert nun Schmerzensgeld.

Nach einer Schlägerei beim Finale des «F6-Music Award» musste Ex-«DSDS»-Kandidat Max Buskohl in der vergangenen Woche in einem Berliner Krankenhaus notoperiert werden, wie «Bild» berichtete. Laut Buskohl erfolgte der Angriff auf ihn grundlos. Der vermeintliche Angreifer liefert eine gänzlich andere Schilderung des Abends. Nicht Buskohl, sondern er selbst sei das Opfer, sagt der 18-Jährige Gymnasiast, der nun Schmerzensgeld fordert, ebenfalls in «Bild».

Nasenbeinbruch und zwei verlorene Zähne
Beim Finale des «F6-Music Award» habe der Empty Trash-Sänger ihn provoziert. «Scheiß Leipziger! Was habt ihr hier zu suchen? Verschwindet!», soll der Sänger gepöbelt haben. Daraufhin habe der Gymnasiast Buskohl auf sein Palästinensertuch angesprochen. «Ich fragte ihn, ob er wisse, dass das ein Symbol der Rechten ist.» Da habe Buskohl ihn geschubst, mit der Faust zugeschlagen und getreten. Im Krankenhaus stellten die Ärzte einen Nasenbeinruch fest. Zudem hat der 18-Jährige zwei Zähne verloren und konnte auf Grund seiner Verletzungen nicht am Mathe-Vorabitur teilnehmen.

Dessen Anwalt Sven Kuhne sagte dem Blatt: «Wir haben Strafantrag gegen Max Buskohl wegen gefährlicher Körperverletzung gestellt, fordern Schmerzensgeld. Schließlich ist mein Mandant das Opfer und nicht Herr Buskohl.»

Der frühere «Superstar»-Kandidat hatte den Vorfall hingegen wie folgt geschildert: «Ein Typ ging auf mich los - schubste mich herum. Da wollte ich mich wehren.» Bei der schlagkräftigen Auseinandersetzung bohrte sich ein Zahn des Gegners in Buskohls rechte Hand, daraufhin entzündete sich der Arm angeblich dermaßen, dass dem Sänger eine Amputation drohte. Inzwischen befindet er sich jedoch auf dem Weg der Besserung. «Es geht mir wieder besser», erklärte der Musiker in einem Video aus dem Krankenhaus. (nz)