14.03.2008
Herausgeber: netzeitung.de
'Model-Mutter' Klum ist nicht gerade begeistert
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Aufregung bei «Germany's Next Topmodel»: Kandidatin Aline hat in der Vergangenheit bereits zweifelhafte Modelerfahrung sammeln können. Die Spuren ihres Fehltritts sind jedoch längst verwischt worden.
Die Fotos von «Germany's Next Topmodel»-Kandidatin Aline zieren am heutigen Freitag die Titelseite der «Bild»-Zeitung: Die 20-Jährige sorgte in der dritten Folge der aktuellen Staffel am Donnerstagabend für Furore, da sie im März 2007 hüllenlos im Männermagazin «Penthouse» auftauchte. Und siehe da, bereits während der Ausstrahlung der Episode waren die erotischen Aufnahmen im Internet kaum noch auffindbar. Etliche Domains und Blogs, auf denen die Bilder zuvor zu sehen waren, waren plötzlich gesperrt oder «nicht mehr verfügbar». Und auch bei der Google-Bildsuche war keins der anrüchigen Fotos mehr zu entdecken. Da war der Sender wohl sehr um sein Sauber-Image besorgt.
«Während des Abiturs kam alles heraus»Nach einem tränenreichen Gespräch unter vier Augen zeigte sich «Model-Mutter» Heidi Klum versöhnlich. Die Bilder seien doch gar nicht so schlimm, Aline hätte den Sender jedoch vorher darüber informieren müssen. «Ich möchte sowas wissen!», so Klum. Die Show musste die 20-Jährige nun zwar nicht verlassen, dafür sollte sie den anderen Kandidatinnen ihren Ausflug ins Erotik-Genre beichten. «Ein kleiner Fehler, der mich seit einem Jahr verfolgt, der sich hinzieht und einfach kein Ende nimmt. Schon während des Abiturs kam alles heraus», sagte Aline unter Tränen. Die Mitstreiterinnen reagierten denn auch voller Mitleid. Aufnahmen in Magazinen wie «Playboy» oder «Penthouse» seien doch gar nicht schlimm, tröstete die Frankfurter Superblondine Gina-Lisa und fügte hinzu, «Jeder macht mal Fehler.»
In der Tat, es hätte wirklich schlimmer kommen können. Zwar räkelt Aline sich auf den Bildern splitternackt auf einem roten Samtsessel und posiert lediglich mit einer Hand über der Scham vor einem Spiegel, doch ist die Blondine nicht das erste und gewiss auch nicht letzte Mädchen, das von der großen Modelkarriere träumt und dafür erstmal die Hüllen fallen lässt. Eine aus Naivität getroffene Fehlentscheidung, die man später lieber unter den Teppich kehrt, statt dazu zu stehen. Bereits in der zweiten «Topmodel»-Staffel hatte die spätere Zweitplatzierte Hanna sich die Chancen zum Sieg verbaut, nachdem «Bild» einen Tag vor dem Finale Erotikbilder von der hübschen Brünetten aufgespürt hatte.
Doch zurück zur aktuellen Staffel: Gegen Ende der Episode lieferten sich die Topmodels in spe noch einen spektakulären Zickenkampf, in dessen Verlauf Aline Konkurrentin Gina als «Prostituierte» beschimpfte. Ob eine, die im Glashaus sitzt, wirklich mit Steinen werfen sollte? Nach einer hitzigen Diskussion hatten sich jedoch gegen Ende alle wieder lieb. Welche Mädchen als nächste gehen müssen, wird erst am kommenden Donnerstag verraten. (nz)