18.02.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Lady Diana
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Prinzessin Diana und sein Sohn Dodi starben vor über zehn Jahren, Mohammed Al Fayed spricht weiterhin von einem Mord-Komplott. Vor Gericht wird der Kaufhausmillionär seine Vorwürfe nun begründen.
Der Kaufhausmillionär Mohammed al Fayed wird an diesem Montag vor Gericht zum Tod von Prinzessin Diana und seinem Sohn Dodi aussagen. Es ist das erste Mal, dass der Besitzer des Londoner Luxuskaufhauses Harrods seine Anschuldigungen gegen das britische Königshaus persönlich vor Gericht vorbringt.
Al Fayed glaubt, dass der britische Geheimdienst im Auftrag von Prinz Philip, dem Mann von Königin Elizabeth II., das Paar umgebracht hat. Polizeiliche Untersuchungen hatten dagegen ergeben, dass Diana und Dodi bei dem Autounfall im August 1997 in Paris starben, weil ihr Fahrer betrunken und zu schnell gefahren war.
Der Kaufhausmillionär ist sich sicher, dass sein Sohn und Diana Opfer eines Komplotts wurden. Das Königshaus hat seiner Meinung nach nicht ertragen können, dass Diana mit einem Muslim zusammen war. Der ägyptische Millionär geht weiter davon aus, dass das Paar verlobt und Diana von Dodi schwanger war. Die Gerichtsuntersuchung am High Court in London läuft seit vergangenem Oktober und wurde zehn Jahre nach dem Tod der Prinzessin auf Druck al Fayeds eröffnet. (nz/dpa)