13. Feb 2008 11:47
Bruce Darnells neue Styling-Show wurde bereits im Vorfeld heiß diskutiert. Parallelen zwischen «Bruce» und «Germany's Next Topmodel» lassen sich tatsächlich nicht leugnen, meint
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Am Dienstag zeigte die ARD die erste Folge von Burce Darnells groß angekündigter Styling-Show «Bruce», der als emotionaler Laufsteg-Choreograph in Heidi Klums Casting-Show «Germany's Next Topmodel» berühmt wurde. Bereits vor Beginn gab es reichlich Aufregung um Darnells Show. Würde der 50-Jährige auch ohne Klum überzeugen? Und würde seine Sendung mehr sein als ein schlechter «Topmodel»-Abklatsch? Zurück zu Folge eins von «Bruce»: Per Videobotschaft stellt sich Kandidatin Christina vor. Als gleich fühlt man sich ein wenig wie «im falschen Film» oder vielmehr der falschen Sendung. «Was hat die denn für ein Problem?», wird sich so manch ein Zuschauer gefragt haben. Denn mit einem unscheinbaren Mauerblümchen hat Christina nichts gemein. Ebenso gut hätte sie sich mit ihrem Video bei «Germany's Next Topmodel» bewerben können. Spätestens als die Kandidatin selbstbewusst im Bikini über den Laufsteg stolziert, ist der Vergleich zur klumschen Model-Show unabdingbar.
Spaß hätten sich die Zuschauer auch gewünscht, doch außer einem Tränenausbruch (erst nach 12 Minuten!) und dem Ausspruch «Ich will eine Skandal», der nach «Drama, Baby!» oder «Das ist der Wahrheit», zu Darnells neuem Kult-Spruch werden könnte, war nicht sehr viel «bruciges» an «Bruce» zu finden. Die «neue Christina» kommt übrigens mit Ponyfrisur und ein hippem Outfit daher. Sie sieht zwar nicht schlechter aus, aber auch nicht wirklich besser. Ob sie sich nun wohler fühlt in ihrer Haut, ist allerdings fraglich.