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Bohlen sieht sich als «Retter dieser Menschen»

06. Feb 2008 13:29
Bohlen mit seinen Kollegen Anja Lukaseder und Andreas Läsker
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Dieter Bohlen rechtfertigt sich für seine Sprüche bei «Deutschland sucht den Superstar». Auch am angeblichen Zusammenbruch von Vorsänger Raymund will er nicht schuld sein.

Simulant oder nicht? Auf diversen Websites tobt noch immer die Debatte um den Zusammenbruch des 17-jährigen «Deutschland sucht den Superstar»-Kandidaten Raymund. Der Leverkusener war schon bei der kritischen Bewertung durch die Jury rund um Dieter Bohlen zu Boden gegangen. Knapp zwei Wochen nach der Ausstrahlung der RTL-Show musste der Teenager nach Medienberichten dann im Krankenhaus behandelt werden. Er selbst hatte gegenüber dem Kölner «Express» von Mobbing berichtet.

Vater als Schuldiger?

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Die Wohnung seiner Eltern werde belagert, er selbst werde am Telefon beschimpft, so Raymund zur dem Blatt. Jury-Mitglied Dieter Bohlen äußerte in dieser Woche bereits in der Talkshow «Kerner» wenig Mitleid für den jungen Mann. Gegenüber der Zeitschrift «Bunten» wurde Bohlen nun noch konkreter: «Der Junge hat vorher gesagt, er stehe total auf meine Sprüche und sein Vater auch. Der Vater wusste aber, dass sein Sohn keinen Ton trifft und mit so einer Situation überhaupt nicht umgehen kann... Für mich trägt der Vater die Hauptverantwortung», so Dieter Bohlen.

Auch sonst rechtfertigte Bohlen, der am Donnerstag 54 Jahre alt wird, seinen harten Ton in der TV-Sendung: «Ich sehe mich ja eher als Retter dieser Menschen. Ich will denen nur auf eine drastische Art und relativ kurz klarmachen, dass sie nichts sind für das Musikgeschäft – in den Worten, die sie verstehen. Der Ton auf dem Schulhof oder am Arbeitsplatz ist doch noch viel brutaler.« Dabei sei er sogar noch zurückhaltend, so der Pop-Produzent weiter. »Meistens sage ich nur das Zweite oder Dritte, das mir einfällt.« Auch teile er Sprüche wie »Du klingst wie wenn ein Schaf an einen Elektrozaun pinkelt« nicht an jedermann aus. «Alle, bei denen ich das Gefühl habe, die könnten sich nicht wehren oder das sind nicht die Cleversten, die lasse ich völlig in Ruhe», sagte Bohlen weiter.
 
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