Mit dem System der neuen Show könnte der Magier auf jeden Fall richtig Kasse machen. Dazu gehören aber keine Zauberkünste, sondern ein starker Partner: Denn mit der ProSieben-Schwester SevenOne International hat Geller die Show bereits in andere Länder verkauft. In einigen Jahren möchte der große Meister ein «gigantisches weltweit übertragenes» internationales Finale, am besten in Las Vegas, mit allen nationalen Siegern organisieren, um dann wiederum den Besten auszuwählen. Und nicht nur das: Am liebsten hätte Geller noch einen Nachfolger des Nachfolgers, also immer wieder neue Staffeln und dann welche mit Frauen und Kindern. Die Produktionsfirma Constantin Entertainment verspricht in ihrer Eigen-PR, die Show werde «DER Start in ein atemberaubendes Jahr 2008». Die regelmäßige «Cross Promotion» in anderen ProSieben- Magazinen wie «Galileo» und «taff», Anzeigenkampagnen in Hochglanzmagazinen und Plakataktionen garantierten eine hohe Aufmerksamkeit. Und die Zeitschrift «TV digital» mache Geller sogar zum «Cover Girl». Ob die Publicity tatsächlich den erwarteten Erfolg bringt? ProSieben braucht wieder eine massenattraktive Show, denn die «Popstars» und der Start von Katarina Witts «Stars auf Eis» brachten bislang nicht die erhofften Quoten. (Carsten Rave, dpa)