Nun spekuliert die US-Presse über die Gründe des überraschenden Comingouts. Foster plane eine Karriere abseits der Kamera, etwa als Regisseurin, und fürchte nun weniger die Abneigung konservativer Südstaatler, glauben Filmkritiker. Ein weiterer Grund für ihr zurückgezogenes Leben könnten die Stalker sein, von denen sie in früheren Jahren immer wieder belästigt wurde. Darunter befand sich auch John Hinckley, der 1981 auf den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan geschossen hatte, um die Aufmerksamkeit der Schauspielerin auf sich zu lenken.
Vielleicht habe Foster auch einfach keine Lust mehr auf die Geheimniskrämerei gehabt, vermutet Kathy Belge von der Website «Lesbian Life». «Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen Tag noch erleben werde. Vielleicht hat sie es einfach gemacht, um ihren Kindern zu zeigen, dass nichts falsch daran ist, lesbisch zu sein», so Belge. (nz)