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Jodie Foster liebt eine Frau

12. Dez 2007 16:43
Jodie Foster
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Nach Jahren der Geheimhaltung hat Jodie Foster sich nun öffentlich zu ihrer Lebensgefährtin bekannt. Über den Erzeuger ihrer Söhne schweigt die Oscarpreisträgerin weiterhin.

Fragen nach ihrer sexuellen Orientierung hatte Jodie Foster seit jeher vehement abgeblockt. Bei einer Preisverleihung in Beverly Hills bekannte sie sich schließlich zu ihrer Lebensgefährtin Cydney Bernard. Nachdem sie ihre Auszeichnung in Empfang genommen hatte, dankte Foster «meiner schönen Cydney» in einer rührenden Rede. Bernard stehe ihr immer zur Seite, in «schlechten Zeiten, wie in glücklichen», so die Schauspielerin.

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Wie später bekannt wurde, ist Foster bereits seit 14 Jahren mit der Filmproduzentin liiert. Das Paar hatte sich 1993 bei den Dreharbeiten zu «Sommersby» kennen gelernt und hat zwei Söhne, den neunjährigen Charles und den sechsjährigen Kit. Obwohl Foster die biologische Mutter der Jungen ist, bewahrt sie über die Umstände deren Zeugung Stillschweigen. Spekulationen, der Vater der Kinder sei einer ihrer homosexuellen Freunde von der Yale-Universität, ließ die 44-Jährige unkommentiert.

Der Vorhang des Schweigens ist gefallen

Nun spekuliert die US-Presse über die Gründe des überraschenden Comingouts. Foster plane eine Karriere abseits der Kamera, etwa als Regisseurin, und fürchte nun weniger die Abneigung konservativer Südstaatler, glauben Filmkritiker.

Ein weiterer Grund für ihr zurückgezogenes Leben könnten die Stalker sein, von denen sie in früheren Jahren immer wieder belästigt wurde. Darunter befand sich auch John Hinckley, der 1981 auf den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan geschossen hatte, um die Aufmerksamkeit der Schauspielerin auf sich zu lenken.

Vielleicht habe Foster auch einfach keine Lust mehr auf die Geheimniskrämerei gehabt, vermutet Kathy Belge von der Website «Lesbian Life». «Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen Tag noch erleben werde. Vielleicht hat sie es einfach gemacht, um ihren Kindern zu zeigen, dass nichts falsch daran ist, lesbisch zu sein», so Belge. (nz)

 
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