05. Dez 2007 09:16
Eigentlich war er ganz gut weggekommen. Doch ein Jahr später hat sich auch der Fahrlehrer aus Sacha Baron Cohens Film «Borat» entschlossen, auf Entschädigung zu klagen.
Nach seiner Darstellung sei er über den Zweck des Streifens angelogen worden. Man habe ihm gesagt, es sei eine Dokumentation über die Integration von Einwanderern in den USA. Cohen/ Borat absolvierte bei ihm eine Fahrstunde und versuchte, den Mann mit sexistischen und rassistischen Zoten aus der Reserve zu locken. Ohne Erfolg.In der umstrittenen Satire spielte Cohen den «kasachischen Journalisten» Borat, der in Amerika zuerst das amerikanische Wesen und dann die Schauspielerin Pamela Anderson finden will. Ein Sprecher des Hollywood-Studios Twentieth Century Fox sagte, der Fahrlehrer habe den Dreharbeiten zugestimmt. Viele der in «Borat» vorkommenden Amerikaner haben mittlerweile gegen die Filmemacher geklagt. (AP)