23.11.2007
Herausgeber: netzeitung.de
'Ich habe den Hamster schlafen gelegt'
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Karriere im Sinkflug, der Mann im Gefängnis, und nun wird Amy Winehouse mit einem weiteren, unglaublichen Vorwurf konfrontiert. Die begnadete Sängerin soll nicht besonders tierlieb sein.
Die jüngsten Bilder zeigen eine ungeschminkte, versiffte wie sehr schlecht gelaunte Amy Winehouse. Und das liegt offenbar auch daran, dass der britische Popstar auf Schritt und Tritt von Fotografen verfolgt wird. Als sie nun gerade ihren Mann im Gefängnis besuchen wollte - Blake Fielder-Civil muss sich wegen Irreführung der Justiz in einem Fall schwerer Körperverletzung vor Gericht verantworten - soll sie sogar nach einem der Paparazzi geschlagen haben, wie der «Evening Standard» berichtet.
Alles nicht so wild, kennt man ja, und die aufdringlichen Bildjäger sind im Mitleidsranking sowieso weiter unten angesiedelt. Doch ist da noch diese Exklusivmeldung des «Mirror», die einen Höhepunkt im Amy-Theater markiert: «Amy hat meinen Hamster getötet!»
Und das war so: Georgie Porgie, so der Name des armen, hilflosen Tieres, gehörte Winehouses ehemaligem Kollegen und Sänger der Band Palladium Peter P., der als Studiomusiker mit ihr zusammen gearbeitet hatte. Eines Abends im vergangenen Jahr hatten Winehouse, P. bei dessen Freundin rumgehangen und getrunken.
«Georgie war ein Geburtstagsgeschenk, und wir hatten ihn rausgeholt, um mit ihm zu spielen», erinnert sich der Musiker. Während er irgendwann ins Bett gegangen sei, blieb Winehouse noch wach und habe weiter getrunken. «Das nächste, woran ich mich erinnere, ist, dass mich der Hamster gebissen hat und weggelaufen ist. Amy hat gesagt, dass sie ihn einfangen werde. Ich war etwas misstrauisch, als sie sagte, dass sie sich mit Hamstern gut verstehe.»
Kalt und hart wie SteinNachdem er ein Pflaster gesucht und um seinen blutenden Finger geklebt habe, sei Winehouse gekommen und habe gesagt, dass sie den Hamster schlafen gelegt habe. «Ein paar Stunden später war der Hamster kalt und hart wie ein Stein. Ich weiß nicht, was sie mit ihm gemacht hat - vielleicht war es das Crack», so P.s dramatische Schilderung des Ereignisse.
Was tatsächlich mit Georgie Porgie passiert ist, werden wir wohl jedoch leider nie erfahren, denn P. sagt, er habe zu große Angst vor Winehouse, um sie danach zu fragen. Schließlich habe sie in der besagten Nacht, als der Hamster starb, auch noch die Küche unter Wasser gesetzt, weil sie den Stecker des Kühlschranks gezogen habe. «Das war wirklich ein traumatischer Tag.»
Nichtsdestotrotz seien sie jedoch immer noch Freunde. Sie treten sogar gemeinsam auf. Gut dass Georgie das nicht miterleben muss. (nz)