30. Okt 2007 13:54
Mit dem internationalen Erfolg wird es wohl erstmal nichts: Nach ihrem Drogenskandal in Norwegen darf Amy Winehouse nicht in die USA einreisen. Ihr Vater glaubt zu wissen, wer dafür verantwortlich ist.
Seit kurzem ist Amy Winehouse in den Top Ten der US-Single-Charts vertreten, schon gefähren ihre Drogenprobleme die Karriere auf internationaler Ebene. Da die Sängerin vor wenigen Wochen im norwegischen Bergen wegen Marihuana-Besitzes verhaftet worden war, erhalte sie nun wahrscheinlich kein US-Visum, wie die Onlineausgabe des «Evening Standard» berichtet. Somit wird die Britin ihre Promotion-Reise dort nicht beenden können.Genug der Negativ-Presse für Vater Mitch Winehouse: Er ging an die Öffentlichkeit, um das Bild, dass der britische Boulevard von seiner drogengebeutelten Tochter zeichnet, gerade zu rücken. So hätten die norwegischen Behörden die 24-Jährige in die Irre geführt. In Wahrheit habe das in Norwegen beschlagnahmte Marihuana einem ihrer Bandmitglieder gehört. Seine Tochter habe ein Formular auf Norwegisch unterzeichnen müssen - einen Antrag auf Freilassung, wie sie vermutet habe. «In Wahrheit war es ein Geständnis», sagte Mitch Winehouse im Gespräch mit dem britischen Sender ITV.
Schuld sind natürlich immer die anderen, und wo die Wurzel allen Übels liegt, ist für Papa Winehouse glasklar: Blake Fielder-Civil, der arbeitslose Ehemann seiner Tochter, der sie zum Drogenkonsum verführt haben soll. «Sie war eine strikte Gegnerin harter Drogen – tatsächlich hat sie immer gesagt, sie könne nicht verstehen, warum die Leute in der Musikindustrie harte Drogen nehmen. Das änderte sich sechs Monate nach ihrer Heirat mit Blake», schimpfte der Senior. Er wisse zwar, dass jeder für sich selbst verantwortlich sei, aber es sei Tatsache, dass die Probleme seiner Tochter mit der Hochzeit begonnen hätten. Winehouse war im August nach einer Überdosis Heroin, Ketamin, Kokain und Ecstasy in einem Krankenhaus behandelt worden.
Ein weiteres offensichtliches Problem seines auf erschreckende Weise abgemagerten Kindes, sei eine langjährige Bulimie - von der Sängerin selbst als «Stress» heruntergespielt. «Amy hat zwar schon etwas zugenommen, ist aber noch längst nicht über den Berg», meint Mitch Winehouse. (nz)