«Amy ist längst nicht über den Berg»
Genug der Negativ-Presse für Vater Mitch Winehouse: Er ging an die Öffentlichkeit, um das Bild, dass der britische Boulevard von seiner drogengebeutelten Tochter zeichnet, gerade zu rücken. So hätten die norwegischen Behörden die 24-Jährige in die Irre geführt. In Wahrheit habe das in Norwegen beschlagnahmte Marihuana einem ihrer Bandmitglieder gehört. Seine Tochter habe ein Formular auf Norwegisch unterzeichnen müssen - einen Antrag auf Freilassung, wie sie vermutet habe. «In Wahrheit war es ein Geständnis», sagte Mitch Winehouse im Gespräch mit dem britischen Sender ITV.
Er wisse zwar, dass jeder für sich selbst verantwortlich sei, aber es sei Tatsache, dass die Probleme seiner Tochter mit der Hochzeit begonnen hätten. Winehouse war im August nach einer Überdosis Heroin, Ketamin, Kokain und Ecstasy in einem Krankenhaus behandelt worden.
Ein weiteres offensichtliches Problem seines auf erschreckende Weise abgemagerten Kindes, sei eine langjährige Bulimie - von der Sängerin selbst als «Stress» heruntergespielt. «Amy hat zwar schon etwas zugenommen, ist aber noch längst nicht über den Berg», meint Mitch Winehouse. (nz)

