25. Okt 2007 13:49
Um nicht erneut das Besuchsrecht für ihre Kinder zu verlieren soll Britney Spears lernen, eine gute Mutter zu sein. Doch die «Ausbilderin» hat da so ihre Zweifel.
Unmotiviert, ja fast gelangweilt, zieht Britney Spears einen blauen Plastik-Bollerwagen in ihrer Einfahrt hin und her. Das Haar strähnig, der Rock zu kurz, in einer Hand eine Zigarette: So dokumentierten Paparazzi-Fotos den ersten Nachmittag, den die Sängerin seit langem mit ihren Söhnen verbringen durfte. Als es der 25-Jährigen schließlich zu öde wird, packt sie die Kinder ins Auto und fährt mit ihnen in einen Coffeeshop. Es braucht kein Pädadogen-Diplom, um zu sehen, dass dies nicht gerade das perfekte Ausflugsziel für zwei Kleinkinder ist. Das hat sich anscheinend auch die vom Gericht zugeteilte Aufpasserin gedacht, die Spears und die Kinder auf Schritt und Tritt begleitet.
Dementsprechend niederschmetternd fiel dann auch der Bericht aus, den die Betreuerin dem Gericht vorlegte: Die Sängerin habe sie und die Kinder einfach ignoriert und lieber mit Freunden telefoniert oder Kleider anprobiert. Spears lebe in ihrer eigenen Welt, die Kinder spielten darin eine geringe Rolle, heißt es in dem Protokoll.Spears muss also noch eine Menge lernen, daher verdonnerte das Gericht sie zum Eltern-Coaching. Sechs Mal muss die 25-Jährige laut der Onlineausgabe von «People» in Begleitung von Ex-Gatte Kevin Federline einen Kurs besuchen, der sich «Parenting Without Conflict» nennt. Dort sollen sie lernen, netter miteinander umzugehen. Es gehe darum «höfliche Fragen» zu stellen, anstatt den anderen mit Anschuldigungen zu überhäufen, erklärte Trainer Craig Ogulnick.
Immerhin, nach einem kurzzeitig währenden Besuchsverbot dürfen die Söhne jetzt wieder bei ihrer Mutter übernachten, allerdings auch nur in Begleitung einer Beobachterin.