netzeitung.deEx-Angestellte fordern Spears-Boykott

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'Rettet den Popstar, rettet die Welt' (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe 'Rettet den Popstar, rettet die Welt'
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Ein Bodyguard, eine Stylistin und ein Tänzer. Ex-Angestellte von Britney Spears haben einen ungewöhnlichen Weg beschritten, um ihrer Ex-Chefin zu helfen.

Es ist eigentlich ganz plausibel, doch in der Logik des Showbusiness entspricht es purer Boshaftigkeit. Ehemalige Angestellte von Britney Spears wollen ihrer Ex-Arbeitgeberin helfen, indem sie zum Boykott von deren neuem Album aufrufen.

Wenn «Blackout» floppen würde, so der Gedanke, müsste Spears sich endlich zusammenreißen. «Unsere Botschaft ist einfach - kauft ihr Zeug nicht, bis es ihr besser geht», heißt es auf der «Be Proactive To Help»-Myspace-Seite.

«Das ist nur eine Idee, ein Vorschlag, und womöglich genau das, was Britney braucht», heißt es weiter. «Zeigen wir [ihr], wie sehr wir sie lieben, indem wir das Album nicht kaufen.» Denn jede weitere Förderung von Spears' Karriere mache glauben, dass ihr unberechenbares Verhalten und selbst der Verlust des Sorgerechts für ihre Kinder in Ordnung seien.

Als weitere Unterstützung für den Star schlagen die Initiatoren den Fans vor, sich mit Petitionen an die Label-Bosse und das Management zu wenden.

Die Fans selbst nutzen die Seite auch, um ihrer Enttäuschung Luft zu machen: «Ich habe immer davon geträumt, so zu werden wie sie. Aber jetzt ist es das Letzte, was ich in meinem Leben erreichen möchte. Sie ist kein Vorbild mehr», schreibt Alyssa. Andere haben Größeres vor: «Rettet den Popstar, rettet die Welt!» (nz)