18. Okt 2007 10:14
Gut, dass Fran Healy mit einer Deutschen liiert ist: Mit Freundin und Sohn zieht der Frontmann der schottischen Indierock-Band Travis nämlich im kommenden Jahr in die Hauptstadt.
Der deutschen Hauptstadt prophezeit der Sänger eine kulturelle Blütezeit: «Überhaupt ziehen jetzt viele Künstler nach Berlin. Mein Freund Anton Corbijn, mein Londoner Studio-Nachbar Herbert Grönemeyer und sein Produzent Alex Silwa. Das verändert eine Stadt», sagte er der Zeitung. Bis jetzt spüre er viel Traurigkeit in Berlin. «Da kann die Injektion von Kreativität vielleicht Abhilfe schaffen. Vielleicht wird Berlin wie in der Vergangenheit schon mal das New York von Europa», sagte der 34-Jährige. Trotz seines Engagements bei «Band Aid» und «Live 8» glaube er nicht daran, dass man mit Popsongs die Welt besser machen könne: «Höchstens wie gute Witze oder Werbespots, wenn sie dich zum Lachen bringen. Nur Politiker können die Welt verbessern. Leider sind sie ziemlich langsam. Kein Popsong hat je etwas verändert. Musik, Kunst und Comedy sind nur ein gesunder Weg, den Stress des Lebens abzubauen ohne Drogen zu nehmen», sagte er dem Blatt. (dpa/bb)