14.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Ich bin nun mal kein nettes Mädchen
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Amy Winehouse sagt nicht nur Konzerte ab und trinkt sich um den Verstand, sie macht auch Musik. Zeit für eine kurze Erinnerung daran.
«Ich benehme mich ja nicht so, um irgendeinem Image gerecht zu werden, sondern einfach, weil ich nicht anders kann»: Amy Winehouse muss derzeit das Kunststück gelingen, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass ihre Musik wichtiger ist, als all die Skandalgeschichten, die sich so unglaublich gut verkaufen.
Doch bringen sie Interviews wie das mit der Zeitschrift «Maxi» nicht wirklich weiter. Darin redet die 23-jährige Londonerin von Problemen mit ihrem Gatten - «Mein Mann reagiert seit Tagen nicht auf meine Anrufe. Ich glaube, er hat was mit 'ner anderen. Wenn ich nach Hause komme, kann er was erleben» - und von Trinkgewohnheiten berichtet - sie sei grundsätzlich keine Frusttrinkerin. Sie ordere ihren Lieblingsdrink (Rickstasy: Wodka, Southern Comfort, Baileys und Bananen-Likör) nur, wenn sie nichts Besseres zu tun habe.
Gegen den Ruf des «weiblichen Pete Doherty» hilft nur die Rückbesinnung auf ihre Kunst und ihr außergwöhnliches Album «Back To Black». Die neue Single heißt «Tears Dry On Their Own». Wieder so ein Song, der auch erschreckend gut auf Winehouse selbst passt, die sich auch im wahren Leben weigert, in «Rehab» zu gehen. (nz)