netzeitung.deBen Beckers Freundin ist «schockiert»

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Ben Becker (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ben Becker
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Zwei Tage nach Ben Beckers Zusammenbruch kommen dessen Schwester Meret und Lebensgefährtin Anne Seidel zu Wort. Was Becker tat, hat beide Frauen tief getroffen.

Obwohl Ben Becker zwei Tage nach seinem lebensbedrohlichen Kreislaufkollaps wieder auf dem Weg der Besserung ist, sind seine Angehörigen nach wie vor entsetzt. Sie sei «stinksauer» auf ihren Bruder, sagte dessen Schwester Meret im Gespräch mit der «B.Z.» bei einem Besuch im Krankenhaus. «Das hat nichts mit Star-Sein zu tun. Es gibt Wichtigeres in der Welt, als sich so in der Öffentlichkeit zu präsentieren», so die Schauspielerin.

Und auch Beckers Lebensgefähtin Anne Seidel zeigte sich fassungslos. «Ich bin schockiert, traurig und tief getroffen über den Vorfall», so Seidel in «Bild». Grund zur Enttäuschung auch, weil ihr Freund in der Nacht des Zusammenbruchs angeblich mit einer 25 Jahre alten Schauspielschülerin nach Hause ging, wie das Blatt weiter berichtet. «Ich halte die Dame für Abschaum, sie hat ja wohl Probleme mit Drogen», so Seidel. Becker mache sie keine Vorwürfe, weitere Familienpläne wolle sie aber nach dem jüngsten Vorfall erstmal überdenken. Das Paar hat eine sechsjährige Tochter.

Wie Zeitungen übereinstimmend berichteten, wird gegen Becker nun wegen Verdachts auf Drogenmissbrauch ermittelt. In der Wohnung des 42-Jährigen wurden laut «Bild» Einwegspritzen und ein bräunliches Pulver gefunden. Einstichspuren an Beckers Körper hätten Ärzte jedoch nicht entdeckt. Seine Agentur hat Berichte zurückgewiesen, nach denen härtere Drogen als Alkohol für den Kollaps verantwortlich gewesen sein sollen. Neben Alkoholkonsum nannte Beckers Sprecherin Überarbeitung und Stress als Grund für den Zusammenbruch.

Wie lange der Schauspieler noch im Krankenhaus im Berliner Stadtteil Friedrichshain bleiben muss, ist unklar. «Das hängt ganz davon ab, wie er sich fühlt. Ich habe ihm jetzt erst mal Ruhe verordnet, habe sein Handy schon gestern Mittag in die Tonne getreten», so die Lebensgefährtin.

Der 42-Jährige selbst sagte am Montag im Gespräch mit der «B.Z.», er habe dem «Tod ins Auge gesehen». Er sei gerade noch mal davongekommen. An den Exzessen reize ihn «das Verbotene», erklärte Becker weiter. Leid tue ihm das Geschehene vor allem hinsichtlich seiner Tochter Lillith, die am kommenden Sonntag sieben Jahre alt wird. Hoffentlich, so Seidel, könne er sich bis dahin zusammenreißen «und seiner Tochter eine lustige, schöne Geburtstagsfeier schmeißen». (nz)