28. Aug 2007 12:34
Vor allem wegen seiner kleinen Tochter schämt sich Ben Becker über seinen jüngsten Zusammenbruch. Ob anderes als Alkohol im Spiel war, ist noch unklar.
Die wenigen Erinnerungen an den Abend, fasst Becker wie folgt zusammen: «Ich bin so ein Idiot. Ich war in dieser Bar, hab' mich gelangweilt. Da komme ich mit dieser Frau ins Gespräch. Nie gesehen vorher. Wir trinken, wir quatschen - ich nehme sie mit nach Hause. Da trinken wir weiter. Ich brach zusammen, an mehr erinnere ich mich nicht.» Er sei «gerade noch mal davongekommen», habe der Chefarzt im Krankenhaus zu ihm gesagt. Auf die Frage von «B.Z.»-Kulturchef Hans Marquardt, warum es immer wieder diese Exzesse gebe, antwortete Becker, ihn reize «das Verbotene». Für den jüngsten Vorfall schämt er sich vor allem gegenüber seinem Kind. «Wie konnte ich das meiner Tochter antun, solche Scheiße zu bauen?», sagt der 42-Jährige. «Ich will doch nicht sterben.»
Wie verschiedene Zeitungen berichten, wird nun wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauch gegen den Schauspieler ermittelt. Ein Polizeisprecher bestätigte das jedoch nicht. Beckers Sprecherin hatte bereits Berichte zurückgewiesen, nach denen härtere Drogen als Alkohol für den Kollaps des Schauspielers verantwortlich gewesen sein sollen. Neben Alkoholkonsum nannte Beckers Agentur Überarbeitung und Stress als Grund für den Zusammenbruch. (nz)