netzeitung.deWinehouse bricht Entzug ab

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'No, no, no' zum Entzug: Amy Winehouse (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe 'No, no, no' zum Entzug: Amy Winehouse
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Nicht einmal 48 Stunden hat es die britische Sängerin Amy Winehouse in der Reha-Klinik ausgehalten. Grund für den Abbruch ist ein Familienstreit.

Die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse hat ihren Drogenentzug bereits nach weniger als 48 Stunden abgebrochen. Die 23-Jährige habe die Entzugsklinik in der südostenglischen Grafschaft Essex verlassen und sei mit einem Helikopter nach London geflogen, berichtet die britische Boulevard-Zeitung «The Sun».

Winehouse wolle sich in London von einem Neurologen untersuchen lassen, hieß es. Möglicherweise leide sie an einer Form von Epilepsie, die bisher noch nicht entdeckt worden sei.

Die Soulsängerin war kürzlich nach übermäßigem Drogenkonsum zusammengebrochen; in einer Londoner Klinik wurde ihr der Magen ausgepumpt. Daraufhin sagte sie mehrere Konzerte ab, darunter auch Auftritte im Vorprogramm der Rolling Stones in Düsseldorf am Montag und in Hamburg an diesem Mittwoch. Winehouse hatte zugegeben, von Heroin und Kokain abhängig zu sein.

Winehouse habe wegen eines Streits zwischen ihrer Familie und ihrem Ehemann, Blake Fielder-Civil, die Klinik vorzeitig verlassen, berichtete die «Sun». Winehouses Eltern befürchten, dass Fielder-Civil einen schlechten Einfluss auf Winehouse habe und sie vom Entzug abhalte. Letztendlich habe sich aber wohl Fielder-Civil durchgesetzt.

«Sie sollte eigentlich einige Wochen in der Klinik bleiben, um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Aber nach einigen bescheidenen Mahlzeiten bestand sie darauf, dass sie fit genug sei, nach Hause zu gehen», sagte eine namentlich nicht genannte Quelle der «Sun». Die nahen Angehörigen seien verzweifelt gewesen. Aber Fielder-Civil habe gewollt, dass sie zur Normalität zurückkehre. «Wir alle wissen, wie diese Normalität aussieht. Sie wollten sich schon am Abend mit Freunden in Camden treffen.» (nz)