06.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Probleme mit der alten Madonna
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Anfang der Neunziger hat Madonna ihrem damaligen Freund angeblich mit Fotos und Briefen eingeheizt. Deren Auftauchen könnte nun die Adoptionspläne der Sängerin gefährden.
Vor 15 Jahren war Madonna mit dem Fotografen und Bodyguard James Albright zusammen gewesen. Das heißt in Zeiten, als Madonnas Sex-Image seinen Zenith erreichte. Eine Zeit, die Madonna mittlerweile gerne ungeschehen machen würde, wie sie jüngst in Interviews behauptete.
Doch holt sie sie immer wieder ein. Nun in Form von Fotos und Aufzeichnungen, die Madonna dem besagten Ex-Freundes einst geschickt haben soll, und die der nun zu Geld machen will. Wie die britische Zeitung «Daily Mail» berichtet, bietet Albright die Intimitäten zum Kauf an.
Madonna habe daraufhin ein Team von Anwälten losgeschickt, das nun versucht, den Verkauf der persönlichen Erinnerungsstücke zu verhindern. Die geplante Versteigerung der 17 Briefe und sieben freizügigen Polaroids stelle einen Eingriff in die Privatsphäre des Stars und eine Verletzung des Urheberrechts dar, argumentieren die Juristen.
Negative AuswirkungenEine Agentur, die sich auf Madonna-Devotionalien spezialisiert hat, hatte sich von der Versteigerung angeblich einen Gewinn in Höhe von 200.000 Dollar erhofft.
Madonna selbst soll vom Auftauchen der Erinnerungsstücke wenig begeistert sein, fürchte sie nun, dass die Negativ-Schlagzeilen Auswirkungen auf das laufende Adoptionsverfahren des kleinen David aus Malawi haben könnten, der seit Oktober vergangenen Jahres bei ihr lebt.
Schon mal geklagtEin Vertreter der malawischen Kinderfürsorge soll die Familie im August für eine Woche in London besuchen, um danach über die endgültige Adoption des 23 Monate alten Jungen zu entscheiden.
Albright hat übrigens schon einmal versucht, die Zeit mit Madonna zu Geld zu machen. 2004 klagte er auf Schmerzensgeld, weil er in einem Buch als Homosexueller dargestellt worden sei - erfolglos. (nz)