netzeitung.deBuskohl, die Freiheit und Roberto Blanco

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Max Buskohl mit seinem Vater Carl Carlton (Foto: ProSieben<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Max Buskohl mit seinem Vater Carl Carlton
Foto: ProSieben
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Nach seinem medienwirksamen Ausstieg bei «DSDS» hofft Max Buskohl auf eine Karriere im Alleingang. Eine Realityshow soll ihm dabei helfen.

«DSDS»-Casting, Dauer-Zoff mit Dieter Bohlen, Ausstieg kurz vor dem Finale. Max Buskohl, ehemaliges «Deutschland sucht den Superstar»-Talent, nimmt seine Musik-Karriere nach dem Schlagzeilen trächtigen Verlassen der Show im April nun selbst in die Hand.

«Ich bin raus, weil ich dort keine Perspektiven für mich gesehen habe. Ich will gerne meine eigene Songs machen - und dafür ist 'DSDS' einfach nicht das richtige Format», so der 18-Jährige, der wohl als erster Kandidat in die Geschichte eingehen wird, der die Show ausgenutzt hat. Die ersten Stationen seiner Karriere ohne so genannte Knebelverträge und Vorschriften zeigt der Sender ProSieben in der Reality-Sendung «We are Family - Das Promi Spezial». Dabei soll es vom Song-Writing in Dublin, wo sein Vater geboren ist, bis hin zum ersten großen Open-Air-Auftritt vor tausenden Fans gehen.

Doch der Schüler ist nicht ganz allein, Unterstützung findet er bei seinem großen Vorbild, Vater Carl Carlton. «Auf Max ist in letzter Zeit viel eingeprasselt, er hat seinen prominenten Status extrem schnell erlangt. Jetzt müssen Max und seine Band Empty Trash von einem Niveau abgeholt werden, auf das sich andere jahrelang vorbreiten konnten», so der 52-Jährige, der selbst Musiker ist.

Und auch Mutter Bärbel Buskohl freut sich über den Erfolg des Sohnes. «Im Grunde habe ich mich die ganzen letzten 18 Jahre um meinen Sohn gekümmert - jetzt ist eben Carl für die nächsten Jahre dran», so die 53-Jährige.

Zwischen Vater und Sohn läuft es jedoch nicht immer reibungslos. Das Streitthema Nummer eins heißt Politik. Er wolle auf gar keinen Fall politische Statements in seinen Songs abgeben, so Buskohl. Worauf der Senior entgegnet: «Politik ist wichtig. Ohne eine politische Aussage in deinen Songs stellst du dich auf ein Level mit Roberto Blanco.» (nz)