Buskohl, die Freiheit und Roberto Blanco
30.07.2007
Herausgeber: netzeitung.de
«Ich bin raus, weil ich dort keine Perspektiven für mich gesehen habe. Ich will gerne meine eigene Songs machen - und dafür ist 'DSDS' einfach nicht das richtige Format», so der 18-Jährige, der wohl als erster Kandidat in die Geschichte eingehen wird, der die Show ausgenutzt hat. Die ersten Stationen seiner Karriere ohne so genannte Knebelverträge und Vorschriften zeigt der Sender ProSieben in der Reality-Sendung «We are Family - Das Promi Spezial». Dabei soll es vom Song-Writing in Dublin, wo sein Vater geboren ist, bis hin zum ersten großen Open-Air-Auftritt vor tausenden Fans gehen.
Und auch Mutter Bärbel Buskohl freut sich über den Erfolg des Sohnes. «Im Grunde habe ich mich die ganzen letzten 18 Jahre um meinen Sohn gekümmert - jetzt ist eben Carl für die nächsten Jahre dran», so die 53-Jährige.
Zwischen Vater und Sohn läuft es jedoch nicht immer reibungslos. Das Streitthema Nummer eins heißt Politik. Er wolle auf gar keinen Fall politische Statements in seinen Songs abgeben, so Buskohl. Worauf der Senior entgegnet: «Politik ist wichtig. Ohne eine politische Aussage in deinen Songs stellst du dich auf ein Level mit Roberto Blanco.» (nz)

