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Wie man Paparazzi los wird

11. Jul 2007 13:22
Freut sich über verärgerte Fotografen
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Daniel Radcliffe, «Harry Potter»-Darsteller und Star der Stunde, hat herausgefunden, wie man äußerst effektiv Paparazzi nerven kann. Andere sehen das weniger locker.

Sie kommen mit dem Ruhm wie der Busen mit Pamela Anderson: Paparazzi. Einer, der derzeit besonders gerne von ihnen gezoomt wird, ist «Harry Potter»-Star Daniel Radcliffe. Doch ausgerechnet dieses Jüngelchen von 17 Jahren hat die aufdringlichen Fotografen aufs Kreuz gelegt. Und er ist so freundlich, seinen Paparazzi-geplagten Kollegen den Trick zu verraten.

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Anfang des Jahres hatte der 17-Jährige für Aufregung gesorgt, weil er aus seinem «niedlicher Zauberschüler»-Image ausbrach, um in dem Londoner Theaterstück «Equus» einen psychisch gestörten Pferdeliebhaber zu spielen - und das unter anderem auch nackt. Abend für Abend warteten vor dem Bühneneingang Fotografen, die auf besondere Radcliffe-Schnappschüsse hofften.

Offenbar hat «Harry Potters» Gerissenheit im Kampf mit Unwidrigkeiten auf den Schauspieler abgefärbt: Sechs Monate lang habe er die gleichen Klamotten getragen, erzählt Radcliffe nun begeistert. Das habe die Fotos wertlos gemacht, denn sie sahen aus, als seien sie alle am gleichen Tag entstanden. Zeitungen und Magazine würden sie also nicht drucken.

«Ich habe jede Nacht ein anderes T-Shirt druntergehabt, aber ich habe den Reißverschluss der Jacke zugemacht, so hat man es nicht gesehen», zitiert der Onlinedienst «Imdb» Radcliffe. Außerdem habe er immer den gleichen Hut getragen. «Es war wahnsinnig witzig, denn es gibt nichts Besseres, als dabei zuzusehen, wie sich Paparazzi so richtig ärgern.»

«Wollen Sie es sehen?»

Etwas anders klingt dagegen die jüngste Erfahrung mit dem eigenen Bild von «Friends»-Star Courteney Cox. Sie habe zu Recherchezwecken für einen neuen Film das Büro der britischen Boulevardzeitung «The Sun» besucht. Da habe ein Redakteur sie gefragt: «Courteney, wollen Sie sehen, was wir die letzten zwei Wochen so gemacht haben, die Sie in Europa waren?» Dann habe er ihr Fotos gezeigt:

«Von der Woche davor, als ich auf Sardinien war, Bilder, wie ich in London das Hotel verlasse, wo ich eine halbe Stunde vorher war, ich in meinem Auto, und dann Bilder davon, wie ich bei 'The Sun' ankomme. Es gab sogar ein Foto davon, wie ich vor fünf Minuten die Tür geöffnet habe», berichtet die schockierte Cox. (nz)

 
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