09. Jul 2007 16:24
Am Wochenende rockte Madonna beim «Live Earth»-Konzert in London gegen den Klimawandel. Am privaten Engagement der Sängerin soll es jedoch mangeln, sagen Umweltschützer.
Stars lassen gerne mal ihren Lieblings-Stylisten einfliegen, wenn die Frisur nicht richtig sitzt. Hauptsache die Haare liegen - dass die Umwelt darunter leidet, scheint keine Rolle zu spielen. Solche Diva-Allüren wären auch Madonna zuzutrauen, doch die Sängerin muss sich gegen ganz andere Vorwürfe wehren.Am Wochenende begeisterte die 48-Jährige 60.000 Zuschauer beim Londoner «Live Earth»-Konzert. Eigens für ihren Auftritt wurde die Klima-Hymne «Hey You» komponiert, trotzdem wird der Sängerin nun mangelndes Umweltbewusstsein vorgeworfen, wie der Internetdienst «Imdb» berichtet.
Die Pop-Ikone soll an Unternehmen, die als besonders große Umweltsünder gelten, finanziell beteiligt sein. So stehe zum Beispiel der Aluminiumproduzent «Alcoa» im Verdacht, eines der «zehn giftigsten Unternehmen» weltweit zu sein. Dass andere Stars - wie etwa Phil Collins - im Privatjet anreisten, interessierte da niemanden mehr. Madonnas Sprecher reagierte prompt und ließ verlauten, das «Live Earth»-Projekt gehöre zu den ersten Schritten der Sängerin auf dem Weg zu mehr Umweltbewusstsein. In Zukunft wolle sie sich und ihre Familie zu einem respektvolleren Umgang mit Mutter Erde «erziehen». (nz)