Netzeitung Logo

 
DruckenVersenden
 

Von rotierenden Betten und «Liebesgrotten»

26. Jun 2007 10:03
'Was in der Grotte passiert, bleibt in der Grotte'
Bild vergrößern
Das wilde Leben von «Playboy»-Gründer Hugh Hefner wird verfilmt. Dabei geht es nicht nur um die Gründung des Verlagsimperiums, die Orgien und die «Bunnys» - sondern auch um den Kampf gegen die Zensur.

Obwohl Angebote hochkarätiger Regisseure wie Oliver Stone vorlagen, hat er sich jahrelang geziert. Erst kürzlich wurde Hugh Hefner ein Drehbuch vorgelegt, mit dem er «d'accord» geht, es geht immerhin um seine Geschichte: Wie das amerikanische Film-Fachblatt «Variety» berichtet, kommt das exzessive Leben des «Playboy»-Gründers bald unter der Regie von «X-Men»-Macher Brett Ratner auf die Kinoleinwand.

Der Film soll alles zeigen - von Orgien-Szenen auf dem berühmten «rotierenden und vibrierenden Bett» oder in der legendären «Liebesgrotte» bis hin zum gesellschaftlichen Engagement des 81-Jährigen für die Redefreiheit und seinen Einfluss auf die sexuelle Revolution in den USA.

Mehr in der Netzeitung:
«Hef stammt aus einer puritanischen Familie und veränderte sich derart, dass er zum Paten der sexuellen Revolution wurde», zitiert das Blatt Ratner. «Ich will alles zeigen, von seinem Kampf um das First Amendment (erster Verfassungszusatz), bis zur ersten Orgie und den Schlaganfall, der ihn in den achtziger Jahren fast tötete.»

Der weltbekannte Hasenkopf mit Fliege

600 Dollar investierte er 1953 in die erste «Playboy»-Ausgabe, deren Titelblatt Marilyn Monroe zierte, Hefners liebste Muse. Das Heft enthielt nicht nur erotische Aufnahmen, sondern außerdem umfangreiche Artikel gegen die Zensur und für die Meinungs- und Pressefreiheit. Erst 1972 kam das Männermagazin, für das der weltbekannte Hasenkopf mit Fliege steht, nach Deutschland, mittlerweile erscheint es weltweit in 20 Ländern. Seit 1988 hat sich «Hef» allerdings aus der Konzern-Leitung zurückgezogen, auf dem Chef-Sessel sitzt seither Tochter Christie.

'Hef' hat sich bereits das Grab neben Marilyn Monroe gesichert
Bild vergrößern
Zu seinen besten Zeiten hatte der Unternehmer nach eigenen Angaben Sex mit bis zu elf Frauen gleichzeitig und behauptet insgesamt mit rund 1000 das Bett geteilt zu haben. Trotz Viagra-Konsums gesteht der 81-Jährige jedoch, dass seine Prioritäten sich mittlerweile verlagert haben. «Ich bin immer noch aktiv», so Hefner. «Aber es ist anders.» Inzwischen spiele er mit seinen sechs Geliebten eben lieber Domino. (nz)

 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Mehr Bilder aus dem Showbiz
Mehr Bilder aus dem Showbiz
Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

 
Ausstellungs-Erfolg «Melodien für Millionen»: 
Mehr als Heile-Welt-und-Gute-Laune-Mist
Interview mit Brett Anderson: 
«Meine Tränen, mein Schweiß, mein Blut»
 
Newcomer Vinzenz Kiefer startet durch: 
Goodbye Schülerzeitung
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.