Ein Klick zwischen Vietnam und Hilton
12.06.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Und damit ist der Name auch schon gefallen: Es war Ut, der vergangenen Freitag Paris Hilton völlig aufgelöst und heulend im Auto ablichtete, wie die «New York Daily News» berichten. Dieses Bild ist bisher das einzige, das die Millionenerbin zeigt, seitdem sie erneut ihre Haftstrafe antreten musste. Von der berüchtigten Verhandlung, in der sie nach ihrer Mutter schrie, weil der Richter entschied, dass ihre Strafe wie jeder andere auch ableisten müsse, existieren nur Zeichnungen.
Beide Bilder sind um die Welt gegangen. Für das Foto aus Vietnam ist Ut mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet worden, für das von Hilton hat er höchstwahrscheinlich mehr Geld bekommen.
Der lebt nun in Los Angeles, arbeitet noch für die gleiche Agentur, doch hat er sich mittlerweile auf Prominente spezialisiert. Statt Kriegsbilder liefert er nun Fotos von den Prozessen gegen O.J. Simpson, Michael Jackson oder auch Phil Spector. Also war er nicht verwundert, als er am Freitag auf Hilton angesetzt wurde.
Die Straße vor deren Anwesen sei überfüllt gewesen mit Fotografen, und da das Tor mit einer Plane verhängt war, seien Fotos schwierig gewesen, so Ut. Er habe weit weg gestanden. Aber: «Ich hatte Glück, das Foto zu kriegen. Ich habe auf ihre blonden Haare fokussiert.» Und ja, im Verhältnis zu damals sei seine Arbeit «sehr anders». (nz)
Für das Web ediert von Sophie Albers

