netzeitung.deParis Hilton entdeckt Gott

 Herausgeber: netzeitung.de

In alten Zeiten... (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe In alten Zeiten...
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Paris Hilton hat ihr erstes Gefängnisinterview gegeben. Und zwar einer Freundin ihrer Mutter. Zudem scheint sie zu ihrer alten Form zurückzufinden.

Dass Paris Hilton besonders gläubig ist, war in ihrem bisherigen Verhalten nicht zu erkennen. Doch das könnte sich nun ändern.

Aus dem Gefängnis heraus hat die 26-Jährige der amerikanischen Talkshow-Moderatorin Barbara Walters ein Interview gegeben. Hilton beteuerte in dem Gespräch vom Sonntag, sie wolle sich nicht länger «dumm benehmen. Das ist nicht mehr länger niedlich. Ich möchte es jetzt anders machen», so Hiltons Ausführungen, die jeden Imageberater begeistern werden.

Zu dem Telefonat war es nach Angaben des Fernsehsenders ABC gekommen, als Hiltons Mutter Kathy mit ihrer Freundin Walters sprach. Während des Gesprächs rief Tochter Paris auf einer anderen Leitung aus dem Gefängnis an. Als sie erfuhr, dass ihre Mutter mit Walters sprach, rief sie diese aus der Haftanstalt an, was dafür spricht, dass Hilton ihr Image tatsächlich wieder im Griff hat. Sie erklärte der TV-Moderatorin, dass sie ihr Leben ändern wolle. «Gott hat mir diese neue Chance gegeben.»

Schreckliche Erfahrung
In dem Telefonat erzählte Hilton angeblich auch, wie sie sich die ersten drei Tage im Gefängnis gefühlt habe: «Ich habe nicht gegessen und nicht geschlafen. Ich war wirklich depressiv und habe mich gefühlt wie in einem Käfig», sagte sie. «Es war eine schreckliche Erfahrung.»

Die Millionenerbin war wegen verschiedener Verkehrsdelikte zu 45 Tagen Haft verurteilt worden und hatte ihre Strafe vergangene Woche in der Frauenhaftanstalt Lynwood bei Los Angeles angetreten. Schon nach drei Tagen entließ die Polizei die prominente Gefangene überraschend mit Hinweis auf nicht näher genannte gesundheitliche Gründe. Der zuständige Richter machte die Entscheidung nur einen Tag später wieder rückgängig. Hilton sitzt jetzt in der medizinischen Abteilung ein, die Häftlingen mit gesundheitlichen und psychischen Problemen vorbehalten ist. (AP/nz)