14.05.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Hilton-Gegner wollen mit Aufklebern mobil machen
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Paris Hilton hat dieser Tage nicht viele Freunde: Arnold Schwarzenegger hat das Gnadengesuch der Erbin abgelehnt und Hilton-Gegner fordern in einem Video-Clip «Paris Hilton, leave America behind».
Paris Hiltons Antrag auf Begnadigung ist bei Arnold Schwarzenegger offenbar auf taube Ohren gestoßen. Er habe «wichtigere Probleme» zu lösen als sich um die Justizangelegenheiten eines Partygirls zu kümmern, soll der kalifornische Gouverneur laut der Onlineausgabe des «San Francisco Chronicle» gesagt haben. Die 26-Jährige war zu 45 Tagen Gefängnis verurteilt worden, da sie trotz einer laufenden Bewährungsstrafe wegen Trunkenheit am Steuer mehrfach ohne Führerschein erwischt worden war.
Doch nicht nur «Arnie» ist gegen die Hotelerbin: Während Fans auf der Website «freeparis.org» sich mit bedruckten Stramplern, T-Shirts und Buttons weiterhin für die Begnadigung Hiltons einsetzen, startete die Organisation «Citizens For A Better America» jetzt die Gegenkampagne mit dem Motto «Paris Hilton go away!» (dt. «Hau ab, Paris Hilton!»).
Die Botschaft prangt nicht nur auf Badeschlappen, Hüten und Shirts - die Anhänger der Anti-Hilton-Bewegung widmen sich hingebungsvoll ihrer Mission: sie sammeln Unterschriften, verteilten Aufkleber, besprühen und plakatieren Wände mit ihrer Botschaft und drehten passend zur Kampagne ein Musik-Video.
«Paris Hilton, leave America behind» lautet die Message des Songs: «Ich habe ihre Geschichte heute in den Nachrichten gesehen und hätte mich am liebsten übergeben. (...) Ich sehe ihr Bild in Magazinen, ihr Buch im Laden. Sie hat Sex auf meinem Computerbildschirm. Mehr halte ich nicht aus. (...) Und dann erzählt sie, sie sei genau wie ich. Doch meine Familie hat keine 50 Milliarden Dollar (...) Deshalb hör mir gut zu, Paris: Du hast alles was du willst, könntest du also bitte einfach abhauen?» (nz)